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vorzeiten die Kinder Israel gegangen find. Es ist auch allda derFelß, aus . -welchem Moses durch unzahlich viel Spalten Wasser gebracht, zu sehen, wor» - i ^ -über ffchdann jederman,so dieselbe anschauet, hochlich verwundern muß. An l' -Peben diesem Thal ist auch ein grosser Stein, aufwelchem, wie man dafür halt, ' 'die ahrene Schlang ist auffgerichtet worden. Etwas weiter von dannen zei« ^ 'get man zween grosse, tieff in der Erden stehende, und ausgeholte Steine, auf ^welchen, wiemansagt, dasgüldene Kalb ist gegossen worden.
Der Berg Oreb, welcher hinter dem St. Catharinen» Closter ste-het, ist viel kleiner als die, von denen wir geredet haben; derselbe aber ist in gross sl. 5?sermAnsehen, weildiesesderOrtist, allwoMoses, alserderSchaafegehü- . s -tet, GOtt in den, feurige;; Busch gesehen hat. '
4. Das St. Caeharmett- Closter ist unten andemBerg Sinai, undm ^
einem grossen weiten Feld, welches von weitem gantz grün scheinet, und sichin die Länge auf anderthalb Meilen, und in die Breite eine starcke viertel Meü ^ - -erstrecket,'gelegen. , '!.s
Man halt dafür, daß ein Griechischer Kayscr, Nahmensdasselbe für die L-Noyers, oder Griechische Geistliche 5r. NsNü, Ordens, hat er« -bauen lassen; ja mag sagt, daß der falsche Prophet Mahomet, aus guter ,
Neigting, so er gegen die Geistliche dieses Closters getragen, dasselbe reichlich -> !- > cbegäbet, und mit herrlichen Privilegien versehen, und unter andern von allen 'ÄeAufflagen befreyet, auch felbigem alle Araber, so si ch in dessen Diensten befin-den, unterworffen habe, jedoch mit dem Beding, daß man denen vorbey paffi- kW» 5;renden Arabern etwas an Speiß und Tranckzukommen lassen folte: worübererihnei; ein Patent ertheilet, welches er mit seiner Hand unterschrieben, und ausfeine Weise, indem er nemlich dieselbe in die Dinte getuncket, und hernach aufdas Patent gedruckt, gezeichnet, denn manhalt dafür, daß er keineSchrifft,weil er nicht hat schreiben können, änderst unterzeichnet habe. Es hat aber der w W lcTürckische Kayser 5etim ihnen diesesPatentgenommen, und dasselbe in seinen WreMSehatzgeleget, und hingegen eine Abschrifftdavon, nebensteinerBestattigungund Erweiterung ihrer Privilegien hinterlassen. «, „pK^
Dieses Eloster ist ein grosses viereckigtes Gebau; und find die Mauren bisauf zwey Drittheil ihrer Höhe, von gehauenen Steinen, das übrige aber ist ^von Erden, oder vielleicht von Mörtel. Dieselbe ist vornen her zweyhundert Mi s -und funffzig Schuch breit, und funsszig hoch, fo daß man sie mit Leitern nichtbesteigen kan. Sie haben nicht mehr als ein Thor, welchesaberzugemauretist,denen Arabern den Eingang zu verwehren.An der Seiten gegen O, ie,u hat ein Wes Fenster, aus welchen; die, so darilmensind,die Pilgram meinem Korb mit ei» 'nem Seil, welches durch eine Rolle gehet, heraufziehen, und eben durch diefesFenster, und mit diesem Seil, lassen fie den Arabern das Essen hinunter. ?
DieKirch, so mitten mpiesem verschlossenen Closter stehet, ist von geHaue» qzch ! ^
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