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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
Entstehung
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Von Ost-- 'Ittdiett. , 2 7

s. sie Theil von der grossen Treppen ist auf beyden Seiten mit mehr als -- o. Bil-dern, einer übernatürlichen Grösse gezieret. Einige davon sind von Ertz,'s' und die andere von vergoldetem <7alm. Dieses grosse Gebäude ist mit 44.^ wohlausgearbeitcten U/rgmiclen gezieret, welche nach gehöriger Austheilungs' rings herum auf drey unterschiedenen Böden gesctzet sind. Aufdem unterstens! Boden stehen in denen vier Ecken die grössesten auf sehr breiten Füsten. Diesep^r-miclen endigen sich oben mit einer langen dünnen Spitze, welche vortrefflich''ls vergöldet ist, und gantz oben eine eiserne Stange oder Pfeil hat, worinne unter»e schiedene Crystallene Kügclchen, ungleicher Grösse gleichsam eingesadmet sind,s - sjhre Bildung kommet der Europäischen Bau-Kunst ziemlich nahe ; alleinsie haben gar zu viel Bilder an sich, und kommen denenjenigen, welche sie zumsi i ersten mc hl sehen, gar nicht schön vor. Auf dem andern Boden über dem erstenDn hinaus stehen z 6. andere kleinere p/ram^en, welche in das Gevierdtc vier Rei»hen um die ls^ocle, und zwar aufjeder Seite neun stehen. Sie sind von unter»schiedener Gestalt, und nicht ihrer zwey, welche einander gleichen. Dieser gan»Kic tze Pallast sammt denen , ist init der Art eines viereckigtenCreutz-

ßk Ganges umgeben , wie ein Kloster, dessen jede Seite über 120. gemeinerikj Schritte in die Länge, und über hundert in die Breite, und 51. Schuhe in dieiüi Höhe hat- Die c^iwnen nach der u^Zocle zu, stehen gantz offen. Das Getas»his fcl ist mit vergöldeten Blunren gezieret, und wohl gemahlet. Inwendig in de»ncn eallenen. langst der äussersten Mauer, welche gantz verbauet ist, gehet einlk, Fuß» Gestell eines halben Mannes hoch herum, auf welchem über vier hundert, H trefflich vergöldete Bilder in der schönsten Ordnung zu sehen sind. Und ob sieg,, schon nur aus gebackenen Steinen gemachet und starck übergöldet sind ; soscheinen sie dennoch etwas rechtes zu seyn. ' Unter diesen sind zwölffso groß wiedieRiescn, aufjeder^->llerleeines, undin jedemWinckel zwey. Siesitzemvc»wi sen ihrer Höhe auf ebenen Gestellen, und haben nach Art des Landes ihre FüsseM mutzweise übereinander geschlagen.

^ 2. Nouvo. eine grosse Stadt mit einem Königlichen Pallast in einer ange-nehmen Gegend gelegen, daher der König sich alle Jahr hier etliche Monath zuMi lZiverrii en pfleget. Sie liegt I;. Frantzösische Meilen von 5iz m in der Höhe.

). (Ik^nrzhoun, eine Stadt an einem Flusse gleichcsNahmens.

4. dsllomer, eine Stadt an der See. 5. Ibec?ouston, ist ein lustigerOrt. s.öznclcocic, eine Vcstung am Flusse ^tcnzn. 7,820212^.

(U.) Das Königreich oder die Provintz t»t^l(i^L^^l,worinneA oder lVlzr»>7Zn, die Haupt»Stadt ist, worinne starcke Handlung getrieben wird.

i j ssui.) Die Halb-Jnsul^algccz, welche vorzeiten Lderkonclux zurea. d. i.

5 diegoldeneHalb»Jnsulgencnnetward, hat gegen Mitternacht das eigendüches Königreich 5iam. istaber sonst aller Orten von dem grossen I ndianischen Meerx Wflossen. Zwischen dieserHalb-Insul und derInsul ist die Malacm>