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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
Entstehung
Seite
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Des vl'erdtett Vuchs Osp. vil.

sehe Meer»Enge, Frantz. vecroic Kl-Izccz. Die Halb»Insul ist z?o. Cn-gelländische Meilen lang. Es liegen folgende Länder darauf:

1. Die Landschafft

2. Die Landschafft^cnstlerim, worinne dieStädte icnclZznm oder?-,necarin, und l-i^or, welche letztere ein grosses Gebiethe hat.

z. Das Land luucslaon , wornme die Städte lunc-zlaon und boick.

lonZ. ^

4. Die Provilch pamne, wornme die Daupt-Stadt?ar?.ne ist.

;. Das Land (Izeci-z oder Xeclü, in welcher (Zuecla die Haupt-Stadt.

>5. yderl'abs.^. eine Landschasst, darimie die beste Stadt pzlunz

oder daam ist»

7. Bas Land ?crz. worinne die Haupt-Stadt gleichen Nahmen hat.

8. Das Gebiethe der Stadt gehöreke vorzeiten dem Km.ge von ibor. zu weichem ßch.die Einwohner geschlagen, und dem Könige von

entzöget; hatten. Im xvi. Fecuio ward die Stadt von de-tien Portugiesen unter H.ertzog ^ipbontUvon^ibugne-czue, zurZcir des Kö-niges Lm-inucliz von Portugal! eingenommen und bevestiget. 1640.haben die Holländer die Stadt mit ihrem Gebiethe behauptet, und sind w»der Zeit an in pollötllon geblieben. Der bequeme Haftn von der Stadt üb.lacc-i hat von der Zeit an die Handlung sehr vermehret, und den Ort nicht nurin xusn.sondern auch in Luropz berühmt gemachet. DieseStadtist wohlbevestiget, hat eine gesunde LufftMd zur Handlung mit andern Landern Ost-Indiens eine vortheilhafftige Lage.

?. Das K önigreich 1 bor hat zwar feinen eigenen König, der aber dem»nige von 5law zinßbar ist. Die Haupt-Stadt iblox hat einen guten Ha-fen. Dergrösseste Theil der Stadt wird öarustiber; derkleinere L»»- 5z.bran genennet. Sie lieget sehr niedrig, und die Häuser sind auf Psale ge-bauet.

IV. Das Königreich l^l-dV, Izr. I^e^num war hievor em

weitläufiges und mächtiges Reich , und begriffe mehr als acht Königreicheinsteh. Xn. 1567. hatte der König von peZu sechs und zwantzig Könige zu VatzIIen,und muste ihm auch der König von 51 >m i'ribuc erlegen. 'Nach dem aber dasKönigreich V0N denen Könige» von 3cau . Mcimz, 7'nn^uund5i.zmofftaufallen S eiten semdselig angegriffen worden, so sind dessen Grätchen endlichwüste und enger worden. Die Einwohner sind Heyden, ausgenommen diese»nige, welche von denen Portugiesen zum Christlichen Glauben bekehret worden.Sie glauben zwar, daß GOtt ein Uhrheber alles Guten sey, und daß selbigerdas Böse einem bösen Engel übergeben habe, ehren aber dabey den Teufel mehrals den wahren GOtr. Ihre Priester werden 1 geuennet. Die vor-nehmste Städte in peZu sind: die Haupt »Stadt des Königreiches,

welche