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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
Entstehung
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106
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i »6 Des ^ierdtött Vuchs p. v.

ist, anherogesetzet, weil wir keinen Abriß von demjenigen, weicher m derStadtleciio stehet, haben bekommen tonnen.

§. 9.

Von denen Japonischen Käysern.

hätte von Rechtswegen einem Printzcn,wel»r^/cher daselbst vilrogenen».et wird, zugehöret; er ist aber desselben um das^ahr Christi i. aufdiest Weise beraubet worden. Dieser Printz hatte da»»« mah!s zween Söhne, von weichen der Aelteste nach seinem Tode den Z hron be»/. steigen solle, und also Cron» Printz, der jüi?gste aber nach Gewohnheit des Lcm»1-7- des Lcner.-,! über die Armeen war. 9?achdem aber derAelteste durch der Käysc»rin, seinerMutter, Ansuchen bey dem alten vzno so viel erhalten, daßermitseinen» jüngern Bruder wechselsweise, alle drey Jahre die Völcker des Reichescomancliren solte,so suchte er auf alle Weise seinenBruder zu unterdrücken.Dennals er nun das Ober»Lomminllo drey Jahr geführet hatte, so weigerte er sichdem jüngern Bruder diese cl»rze zu überlassen. Da nun veralte vslro hier»mir nicht zu frieden war,sondern durchaus verlangete,daß seinem Willen nachgc»lebet werden solte, so machte sich der älteste Printz bey vielen Königen und Fürstendes Landes einen mächtigen Anhang, und bildete schein, erseynunstarckge»»mng das Kayserthum zu behaupten, und den alten Vater nebst seinem Bruderzu trotzen. Hierauf liesse der alte v.uro seine Trouppen zusammen ziehen, undvertrauete selbige einem wohlversuchten (Zencrale, welcher die Armee des Cron»Printzen nicht nur aus dem Felde triebe, sondern auch den unruhigen Prmtzenselbst gefangen bekam , und dein Vater überlieferte. Weil nun der alte v.mogar sehr überdie innerliche Unruhe erbittert worden, somuste der Printz aufsei»neu Befehl durch einen grausamen Tod hingerichtet werde»?.

2. Nach dem aber dieser alte ^onurcbe mit Tode abgegangen, hatsichder esnersl über die Kayseriichen Völcker, wider alles Vermuthen dem Cron»Printz wegen derKiccelllon widersetzet, und sich auf den Kayseriichen Thronzu setzen gesuchet. Weil aber dieses dem Printzen als rechtmassigem Cron»undThro?i»Crben ungelegen war, so brachte er eine zahlreiche Armee aufdie Beine,welche der Feld»Hcrr Lubo commannirte, und damit den gewaltsamen Best»Her des Kayserlichen Thrones nicht nur demüthigte, sonder auch nach etlichenTreffen gefangen bekam, und hinrichten liesse.

z. Nun setzte sich zwar der v-.no auf den Thron, lebete aber nicht in derGlückseligkeit des Vaters, indem sich die kleinen Könige der Kayseriichen Ober»Herrschasst entziehen wollen, daraus eine Unruhe über die andere folgete. Insolchen igoublen empörete sich der Käyserliche 6ener.il (KWo, und bemächtigtesich nach vielem Blutvergießen des Kayserthums, wormne nun v -Mo nichts

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