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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
Entstehung
Seite
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GOtt cörperlich wäre, und die andern Götter als seine Unter«Könige regierte.Die dritte Seele 5cwguz oder 5cwcs. bethet den Götzen Lbisgua oder kc>anwelcher auch Xzca oder l^oe genennet wird. Derselbe ward 52. Jahr nach demTod Christi aufBefehl des Kaysers^im-ii aus dem Occillenc gehohlet, weiler der rechte Heilige seyn solte, davon ihm ein Gespenst etwas entdecket hatte,oder wie andere sagen, im Traum die Eröffnung geschehen. Diese Secte glau«bet die klecempl'xcbotm, nemlich daß die Seele eines Menschen nach dem Todewieder in eine andere Creatur führe. Aus diesen Secten sind hernach noch vieleandere entsprungen. Die neue Secte ivXiHO, ist die, welche denen neuenLehr-Sätzen l'lcllulwm lcicanhanget. Dieser lünlvlcipbuz hat im xi. 5-culogelebet, und gclehret, als wenn GOtt nichts anders als die Natur wäre, dieder Ursprung der Bewegung und der Ruhe sey. Die Vernunfft setze in denenunterschiedenen Theilen der Welt eine Ordnung, und verursache alle in denen»selben vorgehende Veränderungen.

i e. Heute zu Tage bemühen sich die Nömisch-Catholische Geistlichen nochtäglich, die Christliche k.eiiglc>rnn demKäyserthum China auszubreiten. DenAnfang darzuhat bereits ?rancilcu5X2verWs gemachet, welcher Hn. i s;;.aufder Jnsul^vrmulzgestorben, Hm is75. ist der Hugukiner-Mönch Xt.>rcinu5von dahin gegangen,dem Hn.i 581. der knickse! Kugieruz.und Hn.is8z.der d. Xtsiill-ruz KicciiibfolgeteN .H«. 1596. haben sich einige Dominicaner, undhernach viele gurren dahin begeben, welche beyde Orden anfangs unermüde«ten Fleiß angewendet, mit ihrer Einigkeit die Heyden zu Christo zu bekehren,worinne es ihnen eine Zeitlang wohl geglücket hat, bis sie endlich selbst durch ihreUneinigkeiten zu vielen Verfolgungen Anlaß gegeben, und das Christenthumznercklich gehindert haben. Die Allüren haben hierinne das meiste gethan.Denn ob schon bereits Hm ,615. unter dem Chinesischen Kay-er v-m-lllc oderXm-Lum eine harte Verfolgung wider die neuen Christen von dem Lbinlaw, ei«uem vornehmen HoffManne, erreget wurde, welcher es dahin brachte, daßdie Xt.Kionarien muffen gegeisselt, in die Gefängnisse geleget, die Kirchen ver«wüstet und die Neubekehrte gemartert werden, so brachten dennoch die^esuire»hernach alles wieder in guten Austand. Der ü. Hbmliam Schallmachte sichbey dem Käyser Xuncbio so beliebet, daß er bey selbigem so viel zu wege brachte,daß Hm 16^0. das Evangelium von Christo öffentlichdurffte gttehretwerden,obhch gleich das inbunz! tt.>ruum, oder der Rath der Gebräuche wider diesesLxercirium kcligicmiz aus allen Kräfften setzcte. Doch Hr>. 1664 schiene es,alswenn alle Christen in China sollen auf einmahl vertilget werden. Denn weilderdamahlige Käyser noch unmündig war, so ruhetenicht ehender, bis er den ll. Schall, p^l-gemen in dem (?oll?Zic> der xi-rkemz-tischen Wissenschafften, in Ketten und Banden, und die Christen in die ausser«ste Noth brachte. Hieraufaber kam der p. kerstiusnäu; verbkell bey dem Käyser