Von dem Aäyserchum China.
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welcher bißher mit seiner unterhabenden Armee die Tartarn zurück getrieben,und belagerte denselbigen endlich gar in einem vesten Schlosse in der Provintzdabin er sich rec.riret hatte, nachdem er den Tod desKaysers, unddie Eroberung von i'elcwg vernommen. Bey solcher höchsten Gefahr schickteder tapssere II 5-n <)uei einen Lourwr über den andern an den König derTartarn Lum. i'e, mit Bitte, daß er ihn und die Seinigen entsetzen möchte,
Weil nun dieses den? gedachten Könige eine gewünschte Sache war, so //.kam er dem 1/ 5an m ,c achtzig rausend Cstann zu Pferde, und zweymahl hun» ^ 17.derc tausend Manii zu Fuß zu Hülste, welche aber der l-> nicht erwartete, sondernßch behutsam .cciurte. Da nun die Tartarn dem t-i auf dem Fusse nachfol-geten, so nahm dieser den Kayserlichcn Schatz mit sich, und befahl seinenTrouppen,die Stadt pelcinZ zu verlassen. Nun hatte n 5an <B>ei gerne ge»sehen, wenn sich die Tartarn wieder zurück gezogen hatten; allein der KönigOm-i'e gab ihm gar deutlich zu verstehen, daß er bey dieser Gelegenheit dasKäyscrlhum Lbinsm mit aller Macht vor seine Nachkommen einnehmenwürde. Wie nun die Tartarn gesehen, daß sie die starcksten waren, so zwun-gen sie den oder 11 ()uei. daß er sich und sein Volck, auf die
Weise wie dieTartarn, muste bescheeren lassen, und darauf ward der Marschauf Peking fortgesetzet, in welchem der König oder Tartar-Lb-m, unterWeges mit Tode abgieng, ehe er den Kayserlichen Thron besteigen konnte.Er hinterliesse nur einen cintzigen Sohn, 9?ahmens Xun-Lbi, welcher sechsJahr alt war. Diesem hatte der Vater seinen Bruder ä ei-
nen klugen Mann, zum Vormunde gegeben, welcher unverweilet die Tartarnsnimixte, daß sie den jungen Printzen nicht nur zu ihrem Könige annahmen,sondern auch vor einen Kayser von China erklareten. Solcher gestalt warennun An. >645. die Tartarn völlig im Lande, welche aber dennoch sieben gan»tzer Jahr mit einigen Chinesischen Printzeit zu fechten hatten, ehe sie Herrenvon gantz China werden konnten. Endlich, als die Chinesen saben, daß sieihre Freyheit nicht wieder erhalten würden; zumahl da »..mqusm, welchensie zu ihrem Könige wieder den Xunclü erwehlet hatten , gefangen und lt. an-8»i>ret wurde, 1.0 - v»m sich fußfällig lbbmittüen muste, der berühmte See-Held l-um-v., mit List in das Netz der Tartarn geriethe, und darinne um seinLeben kam, Vumii- aber, nachdem An. >650. seine Keliüentz-Stadt?z.n erobert, und darinne binnen >a. Tagen mehr als hundert tausend Seelenerwürget worden, An. > 661. in der Tartarn Gewalt fiele, und mit allen denSeinigen mZssscnret ward; so liessen sie sich die Herrschasst eines TartarischenKaysirs gefallen. Der sselmc p.^brsbam Schall brachte es bey diesem Kay-ser dahin, daß An. -650. das Evangelium von Christo öffentlich durffte ge»prediget werden. Dieser Kaysiw XuncK. starb An. 1661. den 6. ?cbru2rü.
Sein Bildniß ist auf der XVIII, 5igu.' zu sehen. Er hinterliesse zum NachfolgerAnderer Theil. L seinen 18. -
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