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2 (1719) Worinne das alte und neue Asia
Entstehung
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Von dem Aäyjcrehum China»

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i. die Haupte Stadt des Landes, hat 5. Städte Lbeu, und24. Städte ttieu unter ihrer BochmassigkeN.

psure. ). pti>^iznA. 4.^l,gzng. ^.puncberi. 6.1'srin^.

XV. Die provmy Xanwng. Dieses Land ist geseegnet an allerleyFrüchten, Vieh, Fischen, Wildpret, wird aber durch viele Räuber gar sehrgeplaget. Sie hat 6. grosse Städte, unter denen hundert kleine stehen. Die

grossen sird:

i.) Änan, die Haupt^Stadt des Landes, welche -o.Stadte in ihremGebiethe hat.

locken. ;.)1"uncliang. 4.) dlncbeu. 5. l^cnAcbe». 6.)I.!,icbeu.

Zu dieser Landschafft gehören etliche Insuln, unter welchen diese drey ,nemlich lReuxeu. 2 X-!wuen,und ; die vornehmsten sind. In

dieserInsul^engKenA.soll der Chinesische Kayser Xiu«,welcher die grosse Mauererbauen lassen, sunffbundertnkdowpboz, welche erausseinem gantzen Reichedahin beschieden, als wolte er ettvas Wichtiges mit ihnen abhandeln, aufeineunmenschliche Weise umgebracht haben, weil er ein abgesagter Feind der Ge»lehrten gewesen. Er liesse auch eine unsägliche Menge Bücher zusammensuchen,und aus einmahl verbrennen, damit sich seine Unterthanen nicht mehr auf alteUhrkunden und Gerechtigkeiten beruffen könten.

Das gantze Land x-nrung, ist hiebwor das Königreich du genennet wor»den. Hierinne ist der berühmte Chinesische vbiiolopkus eonsticms, oder Li-unKkustuz, im Jahr der Welt 5 z??. also; 5 vor Christi Geburth aus einemalten edelen Geschlechte gebohren. Sein Vater war Lbolcam-tte, oder Xc>-lezm-ttä, welcher an dem Hofe des Königes zu l.u,itzo XanrunZ genannt, einewichtige Bedienung hatte. Durch seine Klugheit brachte er sich bey Hofe mgrosse Gnade; weil aber seinRaht bey dem Konige nicht allezeit gelten wolte, somlicsse er das Hoff» Leben, und lehrete mit grossem ^pplautu die Sitten» Lehre,SavondieEhineser noch viele Schrifften haben, welche sie in Ehren halten. DemKönige hat er mehrmahlen zu verstehen gegeben, daß ein ke^me nicht nur selbstgelehret seyn, sondern auch gelehrte Leute um sich haben müste.

Die Chmeser legen diesem ?Kilosopbo grosse Lob»Sprüche bey, setzen andenen ihm zu Ehren gebaueten Pallästen dieseWorke: Dem grossenMeister,demberühmten Könige der Gelehrsamkeit. Sie hegen gegen ihn noch biß auf den

niederwerffen, und ihr Haupt zu der Erden neigen. Dergleichen Ehren»Be»Zeugung pflegen sie auch an gewissen Festen, zu gewissen Zeiten zu rhun, damitsie das Gedächtniß eines so grossen Mannes, welcher so viel Weißheit und Ge»lehrsamkeit besessen, und so grosse Verdienste gehabt, nicht möchten ersterbenlassen. Sie gebrauchen sichaber niemahls des Worts , welches sie sonst

denen

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