Des vierdten Vuchs Lax>. lil.
L.) ()umre. ;.)ttinccc. 4.)Veckc. 5.)VakiiiZ. 6.)ttonsn. 7.)^.
N>nA)er ^iNlNA. 8.)k^0AÄNA.
x:ii. D,e Ä.and>ch.iffr Xiensi oder Xmsi ist unter allen Provintzicn desKäyserthums die grösseste, in dem sie z;o. Frantzösische Meilen breitund 4°-». Frantzösische Meilen lang ist. Sie hat zwar viele Berge, ist aber dochfast aller Orten fruchtbar, hateine grosse Menge Schaafe und Ochsen. Her»inne sind acht grosse Städte, welche -! kleinere unter sich haben. Die Heu»schrocken finden sich der Gegend öffrers ein, und thun grossen Schaden. DerWeitzen und Hirse wachsen jährlich überflüssig. Das Volck halt hier noch sehrviel aufden grossen damzz. von dem oben Lax.ll. 5.10. in diesem vierdten Bu»che behörige Meldung geschehen, der jahrlichen noch etliche oder Götzen»Priester hieher sendet,welche mit Erlaubniß des Chinesischen Kapsers das Volckin ihrer heidnischen Religion unterrichten. Die vornehmste Städte hierinnesind:
i. 5igzn.die Haupt«Stadt, ist groß und schön, än. ,625. ward bey dieserStadt ein uraltes Denckmahl gefunden, welches anzeigete, daß bereits mi sie»benden und achten 8-cuIo das Christenthum iu China lloriret habe. Dieseswar eine Gedächtniß»Tafel vonklsrmor. darauf ein Creutz ausgehauen war.Der Stein war io. Fuß lang, und 5. Fuß breit, und war sowohl mitChinesi»sehen, als Syrischen Buchstaben bezeichnet. Der damalige Kapier m Chinaals er davon benachrichtiget wurde, liesse sich davon eine ^opic geben,und befahl daraufdas ^lonu menc in einer l'ZZo^e, oder Götzentempel, zu ver»wahren. Der gelehrte sscluic hat dieses in einem besondern Buche gar schön ll-lull-rjret. Die leiiMonzricn bedienten sich dieses Steines bey ihrer Lehre, zumBeweiß, daß selbige nichts neues, in dem das Christenthum bereits vor tau,send Iahren inChina angefangen. Der Inhalt der Schrifft aufdiesem Steineist, daß des kilcch« Ankunffr ins Fleisch ein Engel verkündiget habe, und daßvlopovenausverreiset, undimIahr 6;6. ,'n China gekommen; undweil auf Befragen, sein Zeugniß vor gut erkannt worden, sohabc derKayserdeßhalben zu dessen Vortheil ein plsc-r und Befehl ausgegeben, eine Kirche zuerbauende.
^.k^sncbunA. ;.?unA>sne. 4.?in^lizn^. z.I-irixiu. t.Vschzng. 7.
z. i^yniac», sind grosse Städte,xi v. Die provmy Xansi liegt auf beyden Seiten des grossen Flusses t?o.anz; oder ttcisnZo, welcher so viel Heisset als der gelbe Fluß, weil das Wassergelbe scheinet, ii.deme er über gelber Erde Siessct. Der Fluß ist zwar tieff, aberdennoch nicht schiffbar. Weil das Land niedrig lieget, so muß dasselbige ge^gen den reissenden Strohm mit Dämmen verwahret werden, denn so ossterdurchbrchc, so kan er grosse Verwüstungen anrichten ; daher viele Städte ingrossen Sorgen sieben." In diesem Lande sind sechs grosse, und darunter - 06.kleine Städte. Die grossen Oerter sind: -.l-st-o.