64 Des vl'erdtei! Buchs 5zp. m.
binnen zwey Tagen zu schiffen. s.Cblmcbem. ?. XinZico-». /c>. i^cke»
! I.düncbi.
Gegen dieftr Provintz lieget die Jnsul cüangus, nebst noch andern kleinenInsuln in dem Chinesi schen Meere.
iv. DieS.andjct?affcbL>xiLbl. eine vslckreiche Provintz, welche in de-nen letztern Kriegen ziemlich verwüstet worden, als sich der Sinesische General,Ulan ()ueje denen Tartarn, welche das KayserthumChina eingenommen, wie-dersetzen wolte, da er doch vorher Anleitung zu ihrem Einfall gegeben. Deritzige Kayser in China, hatte das Glück, daß er alle Wiedrigge-
sinnte von 1660. bis 1674. dampfete, und aus diesen Landen verjagte,nachdem die grösseste Anzahl davon gefangen und getödtet worden. Das Landhat zwar viele Berge, welche aber fast überal mit nutzbarem Bau-Holtze bewach-sen sind. In dieser Provintz sind viele Graben gemachet, in welchen die hellenWasser zur Wasserung der Aecker hin und wieder getestet werden. Die achtgrossen Stadre, welche 48. kleinere unter sich haben, sind folgende:
7. 5olccn, eine grosse Handel-Stadt, und der Haupt-Ort in der Land-schafft Hostien, wvrinne V0N denen ssipZvern, Llnewru, Lurop-reri! und Inüia-nern frarcke Handlung getrieben wird.
t. Lb-inAcdeu. Z.Xiennmgoder (iZPcnnm. 4.k4ingboz. 5. LbzocbeuvderXsoun. 6>LivencIieu. 7JcnninA. L.I'inckeuchndansthnliche Städte.?. Hierzu gehöret auch die kleineJnsul Xcno^.
10. »zimui oder Lmczüi, eine Insuh aufwelcher ein trefflicher Hafen miteiner Stadt ist, in welchem die grösscsten Schiffe in Sicherheit liegen. DieHandlung, welche hiezwischenallerley tg^ionen siorliet, hat eine grosse Men-ge Menschen aufdieseJnsul, welche 6. Deutsche Meilen in» Umkreiß hat, gezo-gen , dalM der Kap/er von China in den» Hafen eine starcke Beiatzung halt.
! l. Die Jnsul dOkt.^05^. sonst Vksrmosz oder l'zjozn genannt, ist,40. Frantzösische Meilen von dem vesten Lande abgelegen. Sie hiesse ebedessenauch i'alienkieu , tvie sie noch von denen Einwohnern genennet wird. I n ih-rem Umkreise hat sie - 5 0. Deutsche Meilen. Die Portugiesen haben sie dc-gnio. die Spanier, wegen ihres fruchtbaren Erd-Bodens genennet.J11 dieser Jnsul wachset viel Getra»)dig, Zimmt, Jngber, und über dieses fin-det »nun darinne Gold-und Silber-Adern, Wiese- Wachs, allerley Wilv-prer, Fische und schöne Walder. Auch wird darinne viel Zucker gemachet.Diese Jnsul ist denen Erdbeben sehr unterworffen. Die Einwohner sind sehrsthnell aufibren Füsien, ui»d können überaus wohl schwimmen. Sie pflegensich offt mit ihren Bogen und Wurff-Spiessen zu üben, und sind dem wildenWald-Leben gantzergeben, tvie siesichdennstets aufder wildenSchweins-undHirsch-Jagd befinden, davon sie viel prokciren, in Massen sie denn dasgcdörreteWisch denen ?-mglev5, oder Clch»esischen Kauffleuten, samint denen Fellen
rerkauffen.