Von dem Aäyserthnm China. 6 5
peltV Pallästen und '^hürnen gezieret. Dem Reichthum nach hat diese Sradtxor Peking und dlznklNZ oder ^nczuin einen grossen Vorzug; indem der Käy»ftr in China allein aus dieser Stadt jährlich s. Millionen i-a-n, sein l-aenzu i.Meichs »Thalern gerechnet) an Zoll bekommet. Über dieses werden auch jähr-lichüber zehen tausend lonlcen, welches eine Art Schiffe in China ist, deren jetzes-o.bis40000.Pfylwführen kan, mitKorn, Reiß und Seiden, auch andernWaaren zu dem Kayscr nach ?elcin gesschret. Die Schiffahrt ist wegen der vie»len Schleusen, welche mehr unbequeme Wasser-Falle zu nennen, indemesteun»sern Europäischen Schliffen keines Weges gleich kommen, sehr langsam und be»schwerlich.
z. d^lncnueu. 4. Lnin Xl'sriA. 5. l'baipinA. 6. Osnlcing. 7.
Kmng. 8. Les»cbeu^ 9. Iun»jznZ. io. LlünAZn. ii. l.ucbeu. 12.(Zuongcc. I Z . cbsnckeu. l4.Xin»ckeu, sind mehrentheils ansehnliche undvokckreiche Städte. Diese Vierzehen Städte haben wieder über hundert unddrevzehen kleinere Städte zu gebiethen. * Gegen dieser Provintz liegen die klei»ne Insuln LunAminF, und LbcuAt-n oder Lkeuxan.
III. Die F.andsthaffv Chekt'ang, hatan allem , was zu Unterhaltungdes Menschen und Viehes nöthig ist, einen grossen Überfluß, daher sie von denenChinesen das Indianische Paradieß, oder der Lust»Garten der Götter genennctwird. Weih hierinne dieLufft gemäffget , und der Erd »Boden mit vielenMaulbeer»Bäumen angefüllet ist, so werden hierinne eine grosse Menge Seiden»Wurme unterhalten, und jährlich viel Schiffe mit Seiden beladen in sap-n- 5i-na, die Philippinische Jnsuln und Ost»Indien abgeführet. Die viele Canaledieses Landes sind zu Beförderung der Handlung sehr dienlich. Diese LandschaffthateilffgrosseStädte, unter deren Gebiethen noch 6 z.kleinere begriffen werden.BieGerichts»Städte sind diese:
I. I^zncbeu, !al. , die Haupt»Stadt der Provintz Lstestian^,
welche inwendig und auswendig mit grossen, breiten, liessen Graben und Für»then versehen ist. An denen Ecken der vornehmsten Strassen stehen hohe steinerneSieges»und Ehren»Pforten. Ohnweit der Stadt»Mauer gegen Abend, ist einSee, welchercinige Meilen in seinem Umkreiß hat. Das Wasser dieses Sees istklar, und kommet von denen Bergen. Es wird hin und wieder durch die Gra benund Canäle nach denen Städten geleitet. Der Seiden»Handel wird in dieserStadt sehr starck getrieben. Die Jesuiten haben in diesem volckreichen OrreeineKirche und zwey Capelstn erbauen dürften, worinne täglich einige Heyden in demChristenthum unterrichtet werden. In der Stadt sind sehr viel Brücken zusehen.
z>. XiakiNZ. z. XsnkinF. 4. dliencbeu. f. Xiuncbeu. S.VcnÄLU.
7-biimpo, eineHandels»Stadt, mit einem Hafen, welche hiebevor viel grosserund volckreicher gewesen ist. Aus diesem Hafen pflegen die Sineser nach I-m""