Dsn dem Aäysirthmn Thing. 65
verkauffei?. Den Götzen - Dienst lassen ste in allen Stücken durch gewisse Pric-sterinnen verwalten. Im Sommer gehen die Männer fast gantz nackend, dieWeiber aber pflegen leichte Kleider zu tragen. Diese Insul hat vor alten Zei-ten zu China gehöret. Als aber die Portugiesen in Ost - Indien in dem x vi.Zcculo machtig wurden , so muste sich auch diese Insul ihnen tubmicciren, da stedenn die Vestung^rbrou, . und i'-lmiu/baueten, stch darinne nie»
verliessen und starckeHandlung trieben. Nachdem aber die Portugiesen in Ku-^n. 15 8 0. unter das SpanischeIoch gerathen, und denen Niederländern/w.i 602. keine Ost-Indianische Waaren nrehr zukommen lassendurfften,so ka-men diese selbst nachOst-Indien,und trieben is; s.dieSpanier,Portugiesenund Engellander aus dieser Insul heraus. Darauf legten ste eine starcke Ve-Mg an, welche Seeland genennet wurde. Diese Vestung und die gantze In-sul ward 1661. in den? Monath ^uZui'kc» von dem See-Räuber Loxmgz,ivelchen derKayserLb-m-»i in 5W.2. mit seinem A'chang aus der Provintz k^o-Kic»verjaget, denen Hollandern abgenommen, dem ste -682.die!erKä»)sernach einem fünffjährigen Kriege abgezwungen, und also seinem Käyserthumincorporiret hat. Die vornehmsten Oerter darauf find:
1.) I'keov-m oder i'aiovzi, die Haupt-Stadt in der Insul k^ormofz, dabeydieHolländer, welche diese Insul von ^n. 1655.bis -66i.innegehabt,einporrbaueten, welches 16s i. von obgedachtem See-Räuber LuxinZzmitseinemaus5in» verjagtei?Anhange, zu Wasser und Lande eingeschlos-sen, und endlich erobert wurde. Heute zu Tage wohmn daselbst eine gros-se Anzahl Chinesen, welche starcke Handlung treiben.
2.) See-Land, ein ?orc von sechs Basteyen , welches die Hollander zu ihrerBeschützung angeleget, aber -661. nach einer blutigen Belagerung,welche der aus vertriebene Printz Loxm^z zu Wasser u: d Landeunternommen, verlohren haben. Hierinne ward ein Schatz von zchenTonnen Goldes werth erobert.
;.) 5llrlz5ou. 4.)(Zuil2m. 5) I'zmsuy, stnd Oerter, welche hicbevor diePortugiesen erbauet, u>?d zum Theil bevestiget haben.
An dieser Ansul ist der heil. ^rsncilcu5Xavcriu5, welchen Pabst ?znln5iii aufErsuchendes Königes labanm-- in. in Portugall i /4?.nach Ol?-I> d-engesendet, denen heydnischen Völckern das Evangelium vo:? Christo zu predigen,Iss2.den 2. vecemdr. im s 5. Jahr seines Alters gestorben.
v. Die provmlz oder O.na»mn?gauch ge-
nannt,ist gegen Mittag die äusserste Landschafft in dem Kay'crthunw"" und hata» allen Sachen einen grossen Überfluß. Die Handlung tvird hierii?> evo? denenSinesern, Indianern und Europäern ungemein starck mit Seide , Buim-Wolle, Zimmet, Würtz-Nagelei-n, Eben-Holtz, und vielen andern Waa-Anderer Theil. ' I reu