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Hand- u. Adressbuch der Geschlechtsverbände u. Stiftungen
Entstehung
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Nachträge.

Dieses Stift, zu welcher ein adliges Fräulein-Stift undmehrere andere wohlthätige Einrichtungen gehören, steht unter derLeitung von 2 Curatoren.

1891: Graf von der Schulenburg, Eittergutsbesitzer aufTriebusch; von Eöder, Landrath a. D., Eittergutsbesitzer aufOber-Ellguth.

18. Würzburg.

Stiftung. Das Königliche adlige „Julianum", ein Institutfür Adlige, dem Königl. Bayerischen Staatsministerium des Innernfür Kirchen- und Schulangelegenheiten unterstellte Erziehungs-Anstalt für Adlige. Dasselbe ist am 1. Januar 1607 vom Fürst-bischof Julius Echtel von Mespelbrunn in Würzburg ge-gründet und, nachdem es seit dem Jahre 1803 aufgelöst gewesen,durch Allerhöchste Entschliessung Sr. Maj. des Königs Ludwig II.von Bayern vom 3. Juni 1880 mit Beginn des Schuljahres 1880/1881wieder errichtet.

Aufnahme finden daselbst adlige Knaben und Jünglinge,welche die Befähigung zum Eintritt in eine Klasse der Studien-Anstalt Würzburg besitzen und katholischer Confession sind.

Der Zutritt zum „Julianum" steht dem gesammtendeutschen Adel offen, jedoch haben sowohl bei Zahlstellen alsbei Freistellen in erster Eeihe die Angehörigen des vormalsstiftsfähigen Würzburger fränkischen Adels, in zweiter Eeihe diedes bayrischen Adels das Vorrecht.

Zur Erlangung von Freistellen ist — vorbehaltlich Aller-höchster landesherrlicher Dispensation durch Sr. Maj. den König —der Nachweis 8 adliger Ahnen erforderlich.

19. Zehdenicb.

Stift für adlige Fräulein im Kreise Templin.

Oberin 1891: Sophie von Ziemietzka.

Stifts-Hauptmann: von Arnim, Landrath zu Templin.