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Der Zustand des Erdinnern
Entstehung
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bezüglich der Silikatgesteine jedenfalls zu Gunstender Ansicht, die Erde sei fest, verwerthen. Wenn wir unsdemnach zu dieser Ansicht bekennen wollen, so liegt uns noch ob,zu prüfen, wie vertragen sich die vulkanischen Erscheinungen mitder behaupteten Starrheit der Erde? Auf den ersten Blickscheint ja die einfache Thatsache, daß gluthflüssige Blassen demErdinnern entsteigen, unsere Ansicht vollständig zu entkräfte».

Von Hopkins wurde schon oben mitgetheilt, daß er, nachdem er sich für die Starrheit der Erde entschieden hatte, zurErklärung des Vulkanismus einzelne Hohlräume, mit flüssigenLaven gefüllt, unterhalb der Vulkane annahm.

Zu derselben Ansicht kam auch W. Thomson. Er dachte sichden Erstarrungsvorgang folgendermaßen:Sobald die Oberflächeanfing, zu erstarren, und in so großer Menge erstarrt war, daßsie nicht mehr schwimmen konnte, sank die Masse gegen das Centrumhinab. Erneute Erstarrung an der Oberfläche erfolgte. Auchdas Neuverfestigte sank, und dasselbe wiederholte sich wieder undwieder. Nach und nach wurde eine Art von wabenförmigem,festem Gerüst gebildet. Es entstand ein Skelet oder Rahmendurch die ganze Masse, in welcher sich Pfeiler bis zur Ober-fläche erhoben. In den Zwischenräumen zwischen diesen Pfeilernentstanden, wenn sie nahe genug beieinander standen, aus denerstarrten Laven Brücken von festem Gestein, die im Verhältnißzu ihrer Breite dick genug waren, um nicht einzustürzen undzu sinken. . . . Nach und nach wurde die wabenartige Massenahezu fest mit nur unbedeutenden Zellen von flüssiger Lava."jEtwas gekürzte Uebersetzung der betreffenden Stelle bei Thomsons

Dieselbe Ansicht wird auch in den berühmten Urineipiesob Kkology Lyell's angenommen. Zahlreichen Geologen scheintindes dieser Weg der Vereinbarung der Ergebnisse physikalischerBerechnung und geologischer Beobachtung nicht Passend. I»einer großen Zahl von Lehrbüchern wird entweder unter Jgno-

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