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sächlich, weil die Vulkane feuerflüssiges Material liefern. Wennsich nun aber nachweisen läßt, daß die Silikate zu denStoffen gehören, bei denen hoher Druck die Verfestigung be-günstigt, welche also höchst wahrscheinlich in der Tiefein festem Zustand vorhanden sind, so ist ein Haupt-argument zu Gunsten des flüssigen Erdinnern seiner wichtigstenStütze beraubt. Die Vulkane befördern ja bekanntlich vorzugs-weise Silikate an die Erdoberfläche, Metalle jEisen) wenn auchan verschiedenen Orten, doch nur immerhin selten.
Früher wurde gesagt, daß für Gesteine der experimentelleNachweis geliefert wurde, daß sie bei der Erstarrung Kon-traktion erleiden. Es bedürfte kaum des mühsamen Experiments,um dies zu zeigen. Die Natur selbst beweist uns die Thatsache:die Experimente können angefochten werden, die natürlichenThatsachen nicht.
Forbes hatte, wie oben gesagt, geleugnet, daß Gängeund Lager von Eruptivgesteinen Kontraktionserscheinungen zeigen.Wie gleich gezeigt werden soll, haben bei diesen aller Wahr-scheinlichkeit nach besondere Verhältnisse mitgespielt. Bei Kuppenund Oberflächenergüssen ist die Erscheinung, daß die ausge-worfenen Massen bei der Erstarrung Kontraktion erfuhren, einerecht häufige. Besonders augenfällig sind die seit alters bekanntensäulenförmigen Absonderungsformcn der Basalte und Quarz-porphyre, sowie die neuerdings erst bekannt gewordenen Säulendes Obsidian.25 Quarzporphyre und Phonolithe zeigen oftplattige Absonderung, Warum in einem Falle die Kontraktions-risse parallel, im anderen Falle senkrecht zur Abkühlungsstächegebildet wurden, diese Erscheinung bedarf noch der Erklärung;daß aber eine Kontraktion in allen diesen Fällen statt-fand, ist sicher. Wenn Gänge und Lager die Kontraktions-erscheinungen oft vermissen lassen, so mag das an ihrer Bildungliegen. Wenn durch einen Krater gluthflüssiges Material aus-
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