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Der Zustand des Erdinnern
Entstehung
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blick aus dem flüssigen in den festen Znstand gilt, alsogewissermaßen im plastischen Zustande, daß aber bei der Festwerdung eine Zusammenziehung um 7 °/o stattfindet, NiesundWinke lmann°^ untersnchten Zinn, Zink, Wismuth, Antimon,Eisen und Kupfer in festem und flüssigen Znstand bei Tempe-raturen, die dem Schmelzpunkt möglichst nahe lagen,Das Ergebniß war, daß diese Substanzen, wenn heiß, imfesten Zustande leichter, als im flüssigen sind. Druck würdedieselben also, wie Eis, bei niederer Temperaturflüssig machen können. Wollte man aber diese Versuchedazu benutzen, um zu beweisen, daß die Metalle im Erdinnerenin flüssigem Zustande vorhanden sind, so ist dem entgegenzu-halten, daß dies nur bei Temperaturen gilt, die dem Schmelz-punkt nahe liegen. Bei Eisen hatte z. B. der Versuch ergeben,daß bei der Fest werdung doch eine Kontraktion stattfindet.Immerhin ist zuzugeben, daß einer Verwerthung der Ergebnissezu Gunsten der Ansicht, die Erde sei fest, auch Bedenkenentgegenstehen, da nur eben über die Temperaturen des Erd-innern nicht genau genug unterrichtet sind.

Die Uebertragung der im Laboratorium gewonnenen Er-gebnisse auf die in der Natur stattfindenden Verhältnisse darfüberhaupt immer nur mit äußerster Vorsicht geschehen. So hatman thatsächlich die Richtigkeit der experimentell gewonnenenAufschlüsse über das Verhalten der Körper bei der Erstarrungbestritten. Oben wurde mitgetheilt, daß Wachs und Schwefelzu den Körpern gehören, bei denen Druck den Schmelzpunkterhöht, welche also im Centrum zuerst starr werden müssen.Forbes sagt z. B.,daß Niemand jemals eine Masse vongeschmolzenem Metall oder Schwefel zuerst im Innern habekrystallisiren oder erstarren sehen, da das Innere solcher Massen,wie wohl bekannt ist, flüssig bleibt, nachdem sich auf der Ober-fläche eine Kruste gebildet hat, und weiter, daß die Kruste

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