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Der Zustand des Erdinnern
Entstehung
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selbst bei Temperaturen unter 0°, weil Wasser bekanntlich beimGefrieren sich ausdehnt.

In Bezug auf die Gesteine galten ihm Bischofs Versucheals maßgebend. Dieselben hatten ergeben, daß die steinigenSubstanzen beim Erstarren eine Kontraktion bis zu 25 erfahren. Bei diesen Stoffen muß also Druck den Schmelzpunkterhöhen. Da nun in der Erde der Druck bei je 160 Fußum etwa 9 Atmosphären, sin der Tiefe noch höher!) die Wärmenur um 1° zunimmt, so schloß Thomson, daß die Erde imCentruin starr sei.

Doch wurden Bischofs Versuche von manchen Seiten nichtanerkannt; man warf ihm vor, daß sie nicht unter Beobachtungaller Vorsichtsmaßregeln angestellt seien. Namentlich wendetsich Forbes^ gegen dieselben.

Bischof hatte folgende Volumenverhältnisse gefunden:

geschmolzen glasig erstarrt krystallinisch

Basalt.... 1000 Theile 963 Theile 836 Theile

Trachyt... 1000 888 818

Granit... 1000 888 743

Forbes wiederholte die Versuche und fand selbst ZuslNN-menziehung, jedoch nicht in so großem Maßstabe, wie BischofsZahlen zeigen.

Trotz dieses Ergebnisses hielt er seine eigenen Versuche fürungenügend. Er ließ die Frage, ob bei den genannten GesteinenKontraktion stattfinde, offen, weil ihm die Beobachtung dernatürlichen Vorkommnisse den durch das Experiment gefundenenErgebnissen zu widersprechen schien. Er sagte, daß die Beob-achtung von Gesteinen in Gang- und Lagerform immer einescharfe Abgrenzung gegen das Nebengestein erkennen lasse, daßdort von einer Kontraktion nichts zu sehen sei. Abgesehen davon,daß Gänge von Eruptivgesteinen doch sehr oft, wenn auch nichtgerade an der Berührungsstelle mit dem Nebengestein, so doch

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