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Der Zustand des Erdinnern
Entstehung
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gezogen sind,homogene und nicht homogene, zähe und elastischeSubstanzen, gleichförmige und ungleichförmige Rinde, alsogerade solche Beschaffenheiten, wie sie von den Verfechtern desflüssigen Erdinneru behauptet wurden. Ferner ist gewiß be-merkenswerth, daß alle Rechnungen, gleichviel vonwelcher Grundlage ausgehend, dasselbe Ergebnißhaben, nämlich, daß die Erde ihrer Hauptmasse nachstarr ist.

Neben den besprochenen Betrachtungen, welche von denErscheinungen der Erde in ihrer Beziehung zu anderen Himmels-körpern ausgingen, ist eine Reihe von Arbeiten, zum Theil der-selben Forscher, die oben genannt wurden, zu berücksichtigen,welche sich im wesentlichen mit der Frage beschäftigen: Wiemuß die Erde erstarrt sein, von innen her oder vonder Peripherie aus?

Hopkins hatte sich für die erstere Art und Weise erklärt.Er meinte, daß infolge der Abkühlung die Dichtigkeit der ein-zelnen Theile der Erde vermehrt werde und dieselben so demCentrum derselben zustrebten, daß das Centrum zuerst erstarrtsei und dann auch die peripherischen Theile feste Form an-genommen hätten. Er legte dabei die Kant-Laplacesche Hypothesevon der einst glühend flüssigen Beschaffenheit des Erdkörpers zuGrunde. Henuessy" nahm auch diese Beschaffenheit in einemfrüheren Zustand der Erde als gegeben. Er führte aus, daßsich in dem ganz flüssigen Sphäroid die Theile nach ihrem Gewichtordnen mußten: die schwereren nahmen das Centrum ein, dieleichteren lagerten sich um dasselbe herum, bis ein Gleichgewichts-zustand herbeigeführt wurde. In diesem mußte der Erdkörperaus einer Reihe konzentrischer Schalen bestehen, in welcher jedeSchale in sich ein gleichmäßiges, von dem jeder höheren odertieferen Schale verschiedenes spezifisches Gewicht hatte. Dieäußeren Schalen, welche zuerst ihre Wärme abgaben, erfuhren

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