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Der Zustand des Erdinnern
Entstehung
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Denselben Ausgangspunkt wählten Poisson, Ampäre^und Geo, Darwin^ für ihre Berechnungen. Es würde zu weitführen, den Ausführungen dieser Forscher genauer zu folgen.Der Kernpunkt ihrer Untersuchungen besteht in dem Gedanken,daß die Erde, wenn der Hauptsache nach flüssig, infolge derMondanziehung gewaltige Fluthwellen werfen müßte. DasVorhandensein solcher Fluthwellen wurde von den erstgenanntenPhysikern geleugnet. Thomson gab zu, daß die Erdeselbst Fluthwellen wirft. Er berechnete, daß die oceanische Fluth-welle größer sein müsse, als sie ist, wenn die Erde nicht auchder Anziehung des Mondes folgte. Indem er nun die Differenzzwischen der theoretisch abgeleiteten und der thatsächlich beobachtetenFluthhöhe des Oceans feststellte, fand er, daß diese Differenz,veranlaßt durch die Fluthbewegung des festen Erdkörpers selbst,einen Betrag zeige, der der Fluthhöhe eines ganz aus Stahlbestehenden Körpers gleichkäme. Ebenso fand Geo. Darwin,daß die Erde einen bedeutenden Grad von Starrheit besitzenmüsse. Er legte einen etwas anders konstruirten Erdkörper derRechnung zu Gruude, als Thomson, um den Vorwürfen,welche Letzterem, wie schon oben gesagt, gemacht wurden, zuentgehen. Nach Ansicht von Darwin würde die Meeresfluth,wenn die Erde nur so starr wäre, wie Pech, uicht bemerkbarsein, weil dann die Oberfläche des Erdkörpers so stark verändertwerden würde, daß sie sich der Oberfläche des in Fluthbewegungbefindlichen Oceans parallel stellen würde.

Allen diesen Rechnungen wurde neben den schon bezeichnetennoch der Vorwurf gemacht, z. B. von Wadsworth," daß siesich auf einen irgendwie hypothetisch konstruirten Körper beziehen,den man nicht der Erde gleichsetzen dürfe. Der Einwand hatinsofern seine Berechtigung, als wir zugeben müssen, daß wirüber die Beschaffenheit des Erdinnern nichts Bestimmtes wissen.Doch ist zu beachten, daß ungefähr alle Möglichkeiten in Betracht

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