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weitaus dasjenige Maß, welches man ihr vorher auf Grundgeologischer Thatsachen gegeben hatte. Er sah sofort ein, daßdie Laven, welche man als Bestandtheile des flüssigen Erdkernsbetrachtet, unmöglich einen Weg von 200 Meilen durch die Krustezurücklegen könnten, ohne zu erstarren, und nahm deshalb, umdie Eruption flüssiger Laven zu erklären, an, daß unterhalb derVulkane einzelne Hohlräume mit schmelzenden Stoffen innerhalbder festen Erdrinde befindlich seien.
Hopkins fand zahlreiche Gegner, ssj Neben solchen, welcheseine Berechnungen nicht anerkennen wollten, weil ihnen seinErklärungsversuch der vulkanischen Eruptionen nicht genügte,suchten Andere" die Ergebnisse seiner Rechnung unglaubhaft zumachen, indem sie ihn vom physikalischen Standpunkte aus angriffen.Sie zeigten, daß das Erdinnere keineswegs eine vollkommeneFlüssigkeit sein könne, wie Hopkins annahm, sondern zähe seinmüsse, sowie ferner, daß die Reibung des flüssigen Kerns gegendie feste Schale von erheblichem Einfluß sei, welchen EinflußHopkins vernachlässigt hatte.
W. Thomson,^ ^ dem Gebiete der Physik wie derGeologie hochbertthmter Forscher, nahm die Berechnungen Hopkinswieder auf, indem er die Fehler seines Vorgängers zu vermeidensuchte. Er berechnete die Größe der Präzession und Nutationfür einen Körper aus einer homogenen, nichtzusammendrückbarenFlüssigkeit, beweglich wie Wasser, von einer dünnen Schaleumgeben, sowie für ein zähflüssiges, ungleichförmiges Inneres.Er berechnete einen Grad der Starrheit, welcher den des Glasesübertrifft und ungefähr dem gleichkommt, als wenn die ganze Erdeans Stahl bestände. Die ersten. Veröffentlichungen Thomsonserschienen in den sechziger Jahren. Mitte der siebenziger Jahrenahm er die eben dargestellte Begründung^ seiner Behauptung,die Erde sei starr, zurück, an seiner Behauptung hielt er trotzdem festauf Grund seiner Betrachtung der Ebbe> und Flntherscheinungen."
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