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Indessen hat von jeher — neben den schon genannten Wider-sachern — eine große Gegnerschaft gegen diese Hypothese bestanden,welche aus astronomischen und physikalischen Gründen dieselbe fiirunhaltbar erklärte.
Unter ersteren würde die Präzession und Nutation der Erd-achse, der Betrag dieser Erscheinung zum Nachweis dafür benutzt,daß die Hauptmasse der Erde fest sei.
Die Achse der Erde behält im Laufe der Jahre nichtimmer dieselbe Lage im Weltenraum bei, sondern sie beschreibtum die Achse ihrer Bahn um die Sonne, der Ekliptik, einenKegelmantel, wie die Achse eines umfallenden Kreisels. DieseSchwankung der Erdachse ist, eine Folge der unregelmäßigenGestalt der Erde. Die Anziehung, welche Sonne und Mondauf den äquatorialen Wulst ausüben, strebt die Erdachse senkrechtzu ihrer Bahn zu stellen. Da aber die Erde um ihre Achserotirt, so resultirt daraus die Drehung der Erdachse um dieAchse der Ekliptik. Diese Erscheinung wurde von Hopkins'°benutzt, um den Grad von Starrheit zu berechnen, den die Erdebesitzen muß. Er behauptete, daß die Nutation einen anderenBetrag haben müsse, wenn die Erde der Hauptsache nach flüssig,als wenn sie mehr oder weniger fest sei. Er berechnete dieWirkung der genannten Anziehungskraft auf Körper von ver-schiedenem Bau. So legte er einen flüssigen Körper mit festerSchale, den damaligen Anschauungen entsprechend, seiner Rech-nung zu Grunde, nahm erst eine homogene Flüssigkeit inhomogener Schale, dann eine ungleichförmige Flüssigkeit inungleichförmiger Schale an, und gelangte zu dem Ergebniß,daß die Erdkruste eine Dicke von mindestens 200 Meilen — alsoeinem Viertel bis Fünftel des Erdradius — haben müsse, daßaber auch eine durchaus starre Erde den thatsächlichen Ver-hältnissen entspräche.
Die Dicke der Kruste, welche Hopkins fand, übertraf
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