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sind, das spezifische Gewicht der Körper im Innern derartverändert, daß ein Körper, der am Erdmittelpunkt mit demGewicht 7 erscheint, an der Erdoberfläche, unter dein Druck vonnur einer Atmosphäre, bedeutend leichter ist, Joung- willgefunden haben, daß Wasser in einer Tiefe von 80 geographischenMeilen das Gewicht des Quecksilbers habe, daß Stahl im Erd-mittelpunkt das Gewicht 28, und steinige Substanzen etwa 20besitzen. Die Zahlen sind gefunden worden unter der Voraus-setzung, daß der Einfluß des Drucks in derselben Weise zu-nimmt, wie es innerhalb enger Grenzen experimentell beobachtetwerden konnte. Wir dürfen ziemlich sicher annehmen, daß diesnicht der Fall ist. Wahrscheinlich wächst die Zusammendrückbar-keit der Körper nicht proportional dem Druck. Außerdem kannman einwenden, daß die mit der Tiefe steigende Temperaturdes Erdinuern dem Druck entgegenwirkt, indem sie das spezifischeGewicht der Substanzen erniedrigt. In welcher Weise und inwelchem Grade aber Druck und Temperatur einander gegen-seitig beeinflussen, welches Gewicht die Substanzen unter ihremdoppelten Einfluß in irgend einer Tiefe haben, das entzieht sichbis jetzt vollständig unserer Kunde. Das Experiment hat darübernoch nichts ergeben. Hat Joung Recht, so sind wir gezwungen,noch leichtere Substanzen, als die, welche die Rinde der Erdebilden, als Bestandtheile des Erdkerns anzunehmen, also etwa Gase,Die meisten Geologen halten bis jetzt noch, — soweit wir über-haupt Aeußerungen über die Substanz des Erdinnern finden, —das Vorhandensein von Eisenmassen für das Wahrscheinlichste,Wenn nun auch die Bohrungen bezüglich der Substanzen,aus denen das Erdinnere besteht, kein Resultat ergeben haben,so sind sie doch in anderer Beziehung für unsere Kenntniß derErde hochwichtig gewesen — und werden es immer bleiben, —nämlich in Bezug auf die Wärmeverhältnisse, Sie habeneine früher schon oft ausgesprochene Vermuthung überall bestätigt,
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