Druckschrift 
Rassenmischung im Judenthum
Entstehung
Seite
31
Einzelbild herunterladen
 

31

die Verwandtschaft heirathen. Als eine Folge der Einwirkungsozialer Verhältnisse ist es wohl auch zu betrachten, wenn diein verschiedenen europäischen Ländern angestellten statistischen Er-hebungen ergeben haben, daß die Juden durchschnittlich in jün-gerem Lebensalter heirathen, als ihre christlichen Mitbürger, unddaß uneheliche Geburten und Selbstmorde bei denselben außer-ordentlich viel seltener vorkommen, als bei den christlichen Bür-gern des nämlichen Staates.^ Der größere Kindersegen derjüdischen Ehen beruht einerseits auf der soeben erwähnten frühenVerheirathnng, andererseits ans der relativ geringen Sterblichkeitder aus jüdischen Ehen hervorgegangenen Kinder, Wenn die inPreußen und in anderen deutschen Staaten angestellten statisti-schen Erhebungen für die zwischen Juden und Christinnen,sowie für die zwischen Christen und Jüdinnen abgeschlossenenEhen eine geringere durchschnittliche Kinderzahl ergeben haben,als für diejenigen, wo sowohl der Mann wie die Frau demJudenthum angehören, so steht diese Thalsache anscheinend inWiderspruch mit der von den hervorragendsten Gelehrten ge-machten Beobachtung, der zufolge bei Nassenkrenzung in der Regeleine zahlreiche Nachkommenschaft erzielt wird. Die in Redestehende geringe Fruchtbarkeit der besagten gemischten Ehen findetaber wohl darin ihre Erklärung, daß infolge jener sozialen Hin-dernisse, welche sich dem Abschließen einer Ehe zwischen Christenund Jüdinnen, sowie zwischen Juden und Christinnen entgegen-stellen, entweder einer der beiden Ehekontrahenlen oder beide zurZeit, wo sie heirathen, in der Regel schon in vorgerücktem Alterstehen, und daß dementsprechend die geringe Anzahl der aus denbetreffenden Ehen hervorgehenden Kinder nicht auf der Rassen-verschiedeuheit der Ehekontrahenten, sondern auf dem relativhohen Alter des Mannes, der Frau oder beider beruht. Diegrößere durchschnittliche Lebensdauer der Juden, wie sie für Eng-land, Deutschland und Deutsch-Oesterreich statistisch festgestellt

mr,