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Rassenmischung im Judenthum
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denjenigen anderer Länder. Sie haben eine kleine nnd geradeNase, deren Rücken mit dem Profil der Stirn eine gerade Liniebildet, so daß der Gesichtskontur an denjenigen griechischer Statnenerinnert. Bemerkenswerth ist anch das wenig prominirendeKinn, die Glanzlosigkeit der Angen und der geringe Bartwuchsder in der Krim lebenden Juden, deren Gesichtszüge in gewisserHinsicht an die Gesichtsbildung der Tartaren erinnern. Ebensowie die Juden der Krim, sind auch diejenigen anderer Gegendendurch die Geringfügigkeit des Bartwuchses gekennzeichnet, währendallerdings bei der überwiegenden Mehrzahl der Juden die Ueppig-keit des Bartwuchses auffällt.

Wenn wir im Vorhergehenden gewisse körperliche Eigen-thümlichkeiten der Juden als bedingt durch die Rassenmischung, wiesie nachweislich schon vor Jahrtausenden in Palästina nndVorderasien stattgefunden hat, bezeichnet haben, so wäre esandererseits doch unzutreffend, wen» man alle Charaktere desheutigen Jndenthums auf die Vermischung verschiedener Rassen-elemente zurückführen wollte. Es unterliegt unseres Erachtensvielmehr keinem Zweifel, daß gewisse körperliche Eigenthümlich-keiten und Besonderheiten der Organisation, welche uns bei denheutigen Juden entgegentreten, keineswegs als eigenthümlicheRassencharaktcre aufzufassen, sondern vielmehr im wesentlichenauf die sozialen Verhältnisse, auf die isolirte Stellung, in dersich die Juden Jahrhunderte hindurch befunden haben, nnd aufden Druck, der so lange auf ihnen stastete, zurückzuführensind. Jener eigenthümlich stechende Blick, wie er sich bei vielenJuden findet, kann nach Jacobs^ sehr wohl als eine Remi-niscenz an jene Zeiten des Druckes und der Verfolgung ge-deuict werden, wo die Juden fortmährend nicht nur für ihreHabe, sondern anch für ihr nnd ihrer Angehörigen Leben besorgtsein mußten. Wenn wir aus den biblischen und historischenBerichten entnehmen, daß die Juden des Alterthums unter der

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