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ungezwungensten darauf zurückzuführen, daß je nach der Ver-schiedenheit der Rassenmischung unter den Juden ver-schiedener Gebiete bald die langköpfige, bald die kurz-köpfige Schädelform vorherrscht.
Daß wir im heutigen Jndenthum eine Mischung verschiedenerTypen oder Rassen vor uns haben, — zu Gunsten dieser An-nahme spricht ferner der Umstand, daß, abgesehen von den soebenerwähnten Verschiedenheiten der Schädelform, die Angehörigendes Judenthnms auch hinsichtlich anderer Eigenthümlichkeitender Schädel- und Gesichtsbildnng sehr erheblich voneinander ab-weichen. So sind z. B. die von Dybowski und Weisbach fürdie Höhe und Breite der Stirn der von ihnen gemessenen Judengegebenen Ziffern erheblich größer als diejenigen, welche Blech-mann durch seine Messungen konstatirt hat. So weichen auchdie Zahlen, welche die besagten Anthropologen als Maße fürden unteren Theil des Gesichtes und die UuterkieferregionjDistanz von der Nasenwurzel bis zum Kinnstachel, Abstand derUnierkieferwiukel voneinander und Länge des Unterkiefers) au-geben, ferner die Ziffern, welche den Abstand der Wangenbein-höcker voneinander und dadurch die Breite der mittleren Gesichts-partie bezeichnen, sehr erheblich voneinander ab. Die Ver-schiedenheit in dem Abstand der Wangenbeinhöcker, wie sie ausden von Blechmann und Weisbach einerseits, von Dybowskiund Kopernicki andererseits angegebenen Ziffern sich ergiebt, istdarauf zurückzuführen, daß die beiden erstgenannten Untersuchervorwiegend breitgesichtige Juden, die beiden letztgenannten Forscherdagegen Individuen mit langen und ovalen Gesichtszügen ge-messen haben. Nicht unerheblich sind auch die Verschiedenheiten,wie sie. bezüglich der Breite der Hüften, der Klafterweite jEnt-fernung der Mittelfingerspitzen voneinander bei horizontal aus-gestreckten Armen)^ und hinsichtlich der die Länge des Ober-nnd Unterarms und die Oberschenkellänge bezeichnenden Maße
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