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die aus der Vergleichung der von anderen Anthropologen vor-genommenen Untersuchungen gewonnenen Resultate faßt Weisbachin die Worte zusammen: „Es unterliegt keinem Zweifel, daßsich unter den europäischen Juden zwei verschiedene Schädeltypenvorfinden, nämlich ein dolichokephaler jlangköpfiger) mit schmalemGesicht, mit schmaler, im ganzen großer Nase und dünnen Lippen,und ein brachykephaler jkurzköpfiger) mit breitem Gesicht, niedrigerbreiter und kleiner Nase und dicken Lippen."^ Ebenso, wieWeisbach erkennt Karl Vogt zwei Typen bei den Juden an,Derselbe bemerkt: „Man findet hauptsächlich im Norden, inRußland, Polen, Deutschland und Böhmen einen jüdischenStamm mit oft rothen Haaren, kurzem Bart, etwas aufgeworfenerStumpfnase, kleinen grauen listigen Augen und von mehr ge-drungenem Körperbau, mit rundem Gesicht und meist breitenBackenknochen, der mit manchen slavischen Stämmen, namentlichdes Nordens, viel Aehnlichkeit hat. Im Orient dagegen undin der Umgebung des Mittelmeeres, sowie von dort hinausnach Holland verbreitet, erblicken wir jenen semitischen Stammmit langem schwarzem Haar und Bart, großen mandelförmiggeschlitzten schwarzen Augen melancholischen Ausdrucks, mitlänglichen Gesichtern und erhabener Nase, kurz jenen Typus,wie wir ihn in Rembrandts Portraits wiederfinden." jVergl.Karl Vogt, Vorlesungen über den Menschen II., 238). — DerUmstand, daß von gewissen Untersucheru der jüdische Schädelals langköpfig, von Anderen wiederum als extrem kurzköpfigbeschrieben wird, — daß z. B. nach Beddoe die in der Türkeiwohnenden Juden durch die Länge und Schmalheit ihrer Schädelvon allen im Bereiche der osmanischeu Herrschaft sowohl inEuropa wie in Asien lebenden Völkern sich unterscheiden sollen,während andere Ethnologen, wie z. B. Hamiltou Smith, denjüdischen Schädel als einen nahezu kugelförmigen jspherical)bezeichnen,^ — dieser Widerstreit der Meinungen ist am
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