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der Richtung nach Osten fortschreitet.^ Seine Beobachtungenüber die körperlichen Eigenthümlichkeiten der Juden des Orientsfaßt der englische Gelehrte G. Wilkinson in folgende Sätze zu-sammen: „Ich will hier noch den bemerkenswerthen Umstanderwähnen, daß unter den Juden des Orients röthliches Haarund blaue Augen, kombinirt mit einer feinmodellirteu geradenNase, sehr häufig vorkommen; durch diese Eigenthümlichkeitenunterscheiden sie sich von der überwiegenden Mehrzahl ihrereuropäischen Glaubensgenossen. Die Kinder im heutigen Jeru-salem fallen aus durch ihren hellen rosigen Teint . . . Die ge-krümmte Nase, die bei den Juden des Occidents die Regelbildet und die im allgemeinen auch ein Charakteristikum dermchtisraelitischen Bevölkerung des heutigen Syriens darstellt,ist den heutzutage in Judäa wohnenden Juden fremd undscheint auch in alter Zeit dort nicht allzu häufig vorgekommenzu sein. Die Gesichtszüge des Heilands, wie sie in der mittel-alterlichen Kunst sich eingebürgert haben, sind nach Wilkinsonzurückzuführen auf jenen jüdischen Typus, wie er im 4. Jahr-hundert unserer Zeitrechnung — als man zuerst den Erlöserbildlich darzustellen versuchte — in Jerusalem vorherrschend war.Blonde Juden — um dieses noch zu erwähnen — fand Pickeringin Aden, Beddoe in Brussa, Konstantinopel, an den Dardanellen,sowie in Smyrua, und Prnner Bey konstatirte das Vorkommendes blonden jüdischen Typus in Kurdistan. Wenn auch dieunter den portugiesisch-spanischen Juden -— den sogenanntenShephardim — gar nicht selten auftretende Blondheit möglicher-weise auf jene Rassenmischnng zurückzuführen ist, wie sie unterder westgothischeu Herrschaft und auch später noch zwischen denAnhängern des jüdischen und christlichen Bekenntnisses auf derPyreuäenhalbinsel sich vollzogen hat, so berechtigt doch nichtszu der Annahme, daß die unter den Juden des Orients sichfindende Blanäugigkeit und Bloudhaarigkeit auf einer während