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Rassenmischung im Judenthum
Entstehung
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infolge der klimatischen Verhältnisse und der sonstigen Existenz-bedingungen in den kühleren Ländern Nordeuropas zum Theilblondhaarig und blauäugig geworden seien, während sie inLändern mit wärmerem Klima die ihnen eigenthümliche dunkleHaarfarbe, sowie die dunkle Färbung der Augen und der Hautausnahmslos bewahrt hätten. Ganz abgesehen aber davon, daßdie letztere Behauptung nicht zutrifft, indem blondhaarige undblauäugige Juden, wie wir sogleich sehen werden, auch inLändern mit tropischem oder subtropischem Klima vorkommen,dürfte die obige Theorie, soweit sie sich ans die umgestaltendeKraft der Naturnmgcbung stützt, auch deshalb nicht haltbarsein, weil es keinem Zweifel unterliegt, daß die Einflüsse desKlimas und der sonstigen Lebensbedingnngen, wenn sie überhaupteine Umgestaltung ethnischer Charaktere herbeizuführen vermögen,diese Wirkung nur innerhalb außerordentlich langer Zeiträumeauszuüben im stände sind, innerhalb eines Zeitraumes, imVergleich zu dem die 4000 bis 5000 Jahre der historischenEntwickelung der Menschheit nur als eine winzige Spanne Zeiterscheinen. Die von Prichard aufgestellte Behauptung, daß dieBloudheit der Juden erst seit ihrer Einwanderung in nordischeGegenden infolge der Einwirkung der klimatischen und sonstigenVerhältnisse sich herausgebildet habe, dürfte sich daher wohlkaum aufrecht erhalten lassen. Wenn man ferner erwägt, daßmit den oben erwähnten Ausnahmen die Juden seit dem Be-ginne der christlichen Aera unter den Völkern Enisolirte Stellung eingenommen haben und daß erst innerhalbder letzten Jahrzehnte die Zahl der Mischehen eine etwas größeregeworden ist, wenn man diese Umstände in Betracht zieht,dürfte es wohl kaum gestattet sein, die oben erwähnten 11 Prozentblonder Judenkinder auf geschlechtliche Vermischungen, die etwain neuerer Zeit stattgefunden haben, zurückzuführen, und esbleibt somit nichts anderes übrig, als das relativ häufige

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