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Rassenmischung im Judenthum
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Griechenlands mit jüdischen Volkselementen stark durchsetzt war.Jene in Rede stehende Mischung verschiedener Rassen im Jnden-thum wird auch durch eine Stelle im Talmud bestätigt, inwelcher gesagt wird, daß die im römischen Reiche zerstreutlebende jüdische Bevölkerung zu derjenigen Judäas sich so ver-halte, wie ein Teig, der aus mit Kleie vermischtem Mehl her-gestellt wird, zu einem ans reinem Mehl hergestellten Teig,woraus sich also ergiebt, daß im besten Falle die jüdische Be-völkerung immer noch als ein Teig d. i. als eine aus verschiedenenBestandtheilen zusammengesetzte Masse bezeichnet werden muß.

Was speciell die Vermischung der Juden mit altgriechischenVolkselementen anlangt, so wurden im Alterthum schöne hellenischeFrauen und Knaben durch den phönizischen Handel nach Palästinaeingesührt.Die hebräische Sprache hat," so bemerkt R. Andree/°ein merkwürdiges Zeugniß aufbewahrt, welches ebensosehr dashohe Alter als den großen Umfang dieses Handels bezeugt.Die Nebenwciber, welche meistens gekaufte Sklavinnen waren,führen nämlich den schon in den ethnographischen Genealogienvorkommenden Namen:MeZasll", welches genau das griechischeist, aus dem auch das lateinische psllax stammt. Imhomerischen Zeitalter werden so die erkauften oder kriegsgefangenenSklavinnen, welche Nebenweiber waren, genannt; es ist mithinhier der gewöhnliche Fall, daß mit der aus der Fremdekommenden Ware auch die Bezeichnung derselben aufgenommenwird. Und die Hebräer, deren Urväter schon nach der Genesisihre Sklaven um Geld aufkauften, haben also im Wege desHandels jene Bezeichnung von den Phöniziern erhalten. Damitist eine Mischung auch mit griechischem Blute dargethan."

Um hier noch einiger anderer Thatsachen zu gedenken, diefür die uns beschäftigende Frage von Bedeutung sind, so habenauch in den ersten Jahrhunderten der christlichen Aera Ueber-tritte zum Jndenthum nicht zu den Seltenheiten gehört. Während

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