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Moabiterin Ruth, und von Salomo, dem Sohne der HittiterinB athseba, bemerkt die heilige Schrift (1, Buch Könige Kap, 1),„daß er viele ausländische Weiber, die Tochter Pharaos undmoabitische und ammouitische, edomitische, zidonitische undHittitische Frauen liebte". Auch ist jenes „viele Pöbelvolk",welches die aus Aeghpten ausziehenden Jsraeliteu begleitet hat,wohl auf ägyptische Frauen, mit denen die Stämme Israelsim Lande Gosen eheliche Verbindungen eingegangen waren, zudeuten. Daß ferner die Sitte, nichtisraelitische Weiber zuFrauen zu nehmen, auch nach der Rückkehr aus der babylonischenGefangenschaft bei den Juden noch fortgedauert hat, dieserSchluß ergiebt sich aus Stellen in den Büchern Esra" undNehemia,^ Als Ersterer im Jahre 458 v. Chr. Angehörigeder Stämme Juda und Benjamin nach Jerusalem zurückführte,fand er daselbst eine Mischung von Jsraeliteu mit Hiltitern,Kanaanitern, Pheresitern, Jebnsitern, Ammonitern, Moalütern,Aegyptern und Amoritern vor. Sowohl Esra," wie Nehenüaeiferten gegen die Vermischung des Volkes Israel mit fremdenVölkern, und die Häufigkeit der damals üblichen Mischehen er-giebt sich aus den Worten des Letzteren: „Ich sah auch zu derZeit Juden, die Weiber nahmen von Asdod, Ammon und Moab,Und ihre Kinder konnten nicht jüdisch reden, sondern nach derSprache eines jeglichen Volkes u, s, w." Stark müssen auchdie fremden Beimischungen zum jüdischen Stamme in der letzte»Zeit vor dem Untergange des jüdischen Staates gewesen sein,Jene „Fremden" und „zeitweilig im Lande sich Aufhaltenden",über die uns berichtet wird, haben zur Vermischung verschie-dener ethnischer Elemente im jüdischen Volke damals sehr er-heblich beigetragen. Dasselbe gilt auch von jenen Anders-gläubigen, die nach Wiederaufbau des Tempels aus Syrien,Griechenland, Palmyra u. s. w, nach Palästina zogen und die,um Jüdinnen heirathen zu können, das israelitische Bekenntniß
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