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Rassenmischung im Judenthum
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auch durch den Umstand, daß nach der gewöhnlichen Annahmedie Hittiter in Kadesch eine Art Fremdherrschaft ausgeübt habenjaualog derjenigen, welche bis vor kurzem die Türken auf derBalkanhalbinsel über indogermanische Völker behaupteten), unddaß diese Fremdherrschaft mit Sicherheit darauf schließen läßt,daß den Hittitern Weiber von amoritischer und semitischer Her-kunft als Frauen und Konkubinen zur Verfügung gestanden haben.

Welchen Einfluß haben aber diese Frage ist nun zunächstzu beantworten jene, im vorhergehenden namhaft gemachtennichtsemitischen Völker auf die semitische Bevölkerung Palästinasausgeübt? Daß die Jsraeliten im alten Palästina mit dendaselbst lebenden nichtisraelitischen Volkselementen sich häufigvermischt haben, wird selbst von jenen Ethnologen zugestanden,die, wie R. Andree, für die relative Reinheit der jüdischen Rasseeintreten. Wären eheliche und uneheliche Verbindungen derKinder Israels mit den nichtisraelitischen und zum Theil auchnichtsemitischen Völkern Palästinas nicht ein häufiges Vor-kommniß gewesen, so hätten jene Bibelstellen gar keinen Sinn,in denen die Jsraeliten vor der Vermischung mit den fremdenVölkern gewarnt werden. So heißt es im 5. Buch Mose, Kap. 7,nachdem unmittelbar vorher der Hittiter, Amoriter, Girgositer,Kauanniter, Phcresiter, Heviter und Jebnsiter Erwähnung ge-schehen ist:Du sollst dich nicht mit ihnen befreunden; eureTöchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen und ihre Töchtersollt ihr nicht nehmen euren Söhnen." Auch haben, was dieVermischung der Juden mit fremden Völkern anlangt, bereitsdie Patriarchen den späteren Generationen ein Beispiel gegeben.Hagar, die Magd Abrahams, die demselben seinen ältesten SohnJsmael gebar, war von ägyptischer Abkunft; Jsaak und Jakobwaren mit aramäischen Frauen, Joseph mit einer Aegypterinverheirathet und Moses wird getadelt, weil er eine MidianiterinZur Frau genommen hatte. David ist ein Nachkomme der

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