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Rassenmischung im Judenthum
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nach Syrien und Pulästina sich hinzieht, im Hinblick aufdiese Thaisuche ist schon vor mehreren Jahren, ehe man nochvon dem ehemaligen Vorhandensein einer indogermanischen Be-völkerung in Nordafrika und Palästina auch nur die geringsteIdee hatte, von feiten namhafter Forscher die Vermuthungausgesprochen worden, daß die Gemeinsamkeit und bemerkens-werthe Uebereinstimmung in der Konstruktion dieser Grabdenk-mäler auf verwandtschaftliche Beziehungen zwischen der Be-völkerung dieser Gebiete hindeute.

Was speciell die Wohnsitze anlangt, welche die indogerma-, nische Bevölkerung im alten Palästina inne hatte, so lehrenuns die im alten Testamente enthaltenen Nachrichten, daß dieAmoriter zu einer gewissen Zeit jene Gebirgsgegend bewohnten,welche von Kadesch im Norden bis an den Rand der südlichvon Jndüa gelegenen Wüste sich erstreckt, und daß dieselbenöstlich vom Jordan die zuvor erwähnten Königreiche Basanund Heschbon gegründet haben. Ehe sie nach Palästina ge-langten, scheinen sie ihre Wohnsitze in der Euphratebene gehabtzu haben; die in den assyrischen Keilschriften uns überliefertenNamen der westlich vom Euphrat gelegenen Ortschaften Beth-Ammaris und Ap-Ammaris sind nach Sayce auf die Amoriterzurückzuführen. Nach Tomkins° sind sowohl die Gibeoniter,wie die Anakim des alten Testaments, als Zweige des großenAmoriterstammes aufzufassen. Die Herrschaft des letzteren scheintsich zu einer gewissen Zeit über den größten Theil Palästinaserstreckt zu haben; später wurden die Amoriter durch die vor-dringenden Stämme der Moabiter, Ammoniter und Edomiteraus dem größeren Theile des von ihnen besetzten Gebietes ver-trieben. Der NameHoriter", welcher ihnen in Edom bei-gelegt wurde, wird von Sayce alsWeiße Männer" übersetzt.Eine Stelle im Pentateuch jXmnsri XIII., 29) besagt aus-drücklich, daß, ehe noch die Jsraeliten das gelobte Land in

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