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Thatsache, daß die Guanchen, jene ausgestorbene Bevölkerungder kanarischen Inseln, welche gegenwärtig nur noch vermischtmit anderen ethnischen Elementen in den heutigen Bewohnernder Kanaren fortlebt und deren Skelettreste aus den Höhlen vonGran Canaria und Teneriffa zu Tage gefördert werden, — daßdiese Guanchen hinsichtlich ihrer Schädelbildung, Statur undanderer körperlicher Eigenthümlichkeiten eine bemerkeuswertheUebereinstimmung mit den Germanen ausweisen. Jene ehemaligeweiße Bevölkerung Nordafrikas, als deren Reste die Kabylen-stämine zu betrachten sind, hat sich — so muß jetzt als höchstwahrscheinlich angenommen werden — entlang dem Nordrandedes Kontinents nach Westen ausgebreitet und hat auch, von derWestküste des heutigen Marokko nach den Kanaren übersetzend,diese Inseln in Besitz genommen. Eine ganz besondere Stützeerhält die Theorie von dem ehemaligen Vorhandensein einerweißen, den Jndogermauen nahe verwandten Rasse in Nord-afrika und Palästina ferner noch durch die Verbreitung gewisservorgeschichtlicher Grabdenkmäler in den besagten Gebieten. Jeneunter dem Namen der „Dolmen" allgemein bekannten, ans dreioder mehr mächtigen Steinplatten, die entweder zur Form einerGrabkammer oder eines Steintisches Msniiir) zusammengestellt,mitunter auch als „Steinkreise" jtlromikell) placirt sind, be-stehenden prähistorischen Grabmonumente finden sich überein-stimmend in Nordafrika und Palastina, und zwar in letzteremLande hauptsächlich östlich vom Jordan, also in jenem Gebiete,wo die von Amoritern begründeten Königreiche Basau undHeschbon einst bestanden haben. Auch ist im Hinblick auf dievon Faidherbe und Anderen nachgewiesene Thatsache, daß einezusammenhängende Reihe dieser merkwürdigen prähistorischenMonumente von den britischen Inseln über Frankreich jwo sieinsbesondere in der Bretagne in großer Anzahl vertreten sind)durch Spanien, Marokko, Algerien, Tunis und Tripolis bis
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