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Rassenmischung im Judenthum
Entstehung
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in gewissen Gegenden Palästinas Reste dieser blonden Bevölkerungnachgewiesen werden können.

Wir wollen an dieser Stelle einschalten, daß der Nachweisvon dem ehemaligen Vorhandensein eines Zweiges der indo-germanischen Rasse im heiligen Lande sür die anthropologisch-urgeschichtliche Forschung auch insofern von hohem Interesse ist,als durch dieselbe für gewisse Thatsachen, die man sich bishernicht recht zu erklären wußte, eine Erklärung geliefert wird.Jene weiße Rasse des alten Palästina steht, wie Sayce hervor-hebt/ im engsten Zusammenhang mit jener, ehedem in Nord-afrika weit verbreiteten Weißen Bevölkerung, als deren Ueberrestezufolge den Mittheilungen von namhaften französischen Gelehrtendie Kabylenstämme Algeriens zu betrachten sind. Währendman noch vor einigen Jahren die durch hohe Statur und hellenTeint, sowie durch ihren persönlichen Muth und ihre Vorliebefür Freiheit und staatliche Ordnung sich auszeichnenden, im Tief-land weniger gut, als in den Gebirgsgegenden gedeihendenKabylen als Nachkommen der über die iberische Halbinsel nachNordafrika eingewanderten Wandalen betrachtete, haben neuereUntersuchungen es wahrscheinlich gemacht, daß jene weiße Be-völkerung Nordafrikas, deren letzte Reste uns in den Kabylen-stämmen entgegentreten, bereits seit den späteren Abschnitten derneolithischen Periode (jüngeren Steinzeit) die südlichen Küsten-länder des Mittelmeeres bewohnt. Sayce hält die besagte Be-völkerung für identisch mit den Libyern des Alterthums, währendFlinders Petrie auf die Uebereinstimmung hinweist, welche dieans altägyptischen Skulpturen und Gemälden zur Darstellunggebrachten Thahennn von Nordafrika hinsichtlich ihrer Gesichts-züge mit den Amoritern zu erkennen geben. Durch den Nachweisvon dem ehemaligen Vorhandensein einer den Jndogermanenstammverwandten Bevölkerung in Nordafrika erklärt sich auchaufs ungezwungenste die von mehreren Forschern festgestellte

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