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Gewiß ist Alexander kein schwereres Unglück begegnet, nndso groß seine Schuld war, es überwog doch das Unglück. Esist der Wendepunkt in seinem Leben, dessen Duft und Freudig-keit dahin ist. Wohl überzeugen ihn die Freunde, daß er sichund sein Leben dem Heere schulde, das nur er aus diesemfernen Osten durch tausend Feinde in die Heimath führen könne.Er unternimmt, um seine Schreckensthat zu vergessen, einenZug nach Indien, der nur nicht ganz ein Abenteurerzng ist,denn indische Httlfstrnppen waren dein Bessus zugezogen, undmit Hülfe solcher konnte ein Ehrgeiziger alles umstürzen, wasAlexander hier im Osten gestiftet, aber wir erkennen in derGrausamkeit, mit der er hier verfährt, den alten Alexanderkaum wieder. Freilich er wollte und mußte schrecken. Dann,nachdem er hier 2Vs Jahre j327, 26 und 25) den Krieg ge-führt hat, erhebt er sich zu zwei Großthaten, er läßt durch eineFlotte den persischen Busen durchschiffen, für jene Zeit eineEntdeckungsfahrt erster Größe, er selber aber, nachdem er dengrößeren Theil der Heere auf bekannten Wegen heimgesandt,sucht eine Verbindung zu Lande durch Gedrosien, ihn leitet dieUeberzeugung, daß eine kluge und energische Benutzung derHülfsmittel eines jeden Landes die Durchwandernng desselbenermögliche, aber zu seinem tiefen Schmerze sieht er sich in diesemGlauben getäuscht und den größten Theil seiner Begleitungdieser Täuschung zum Opfer fallen. Er selbst rettet sich mitdem vierten Theil der Seinigen nach Carmanien, Kerman.
Schwer tritt hier seine Aufgabe an ihn heran. Viele,denen er sein Vertrauen geschenkt, die er zu Satrapen gemachtund mit wichtigen Aemtern belehnt hatte, haben sich des in siegesetzten Vertrauens unwürdig gezeigt, die ihnen verlieheneMacht zur Unterdrückung der Provinzen mißbraucht, die könig-lichen Schätze verschleudert: er hat zu strafen und er straft ernst
und nachdrücklich und zeigt, daß er sich wohl bewußt sei, daßnoo>