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Alexander der Grosse
Entstehung
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er seinen Unterthanen Gerechtigkeit nnd Schutz schulde. Sokehrt im Westen seines Reiches Ordnung nnd Gesetzmäßigkeitzurück nnd die Hochgestellten fühlen, daß eine starke Hand überihnen sei.

Dann schreitet er zu einem großartigen Akt der Verschmel-zung der Völker. Noch stehen sich Makedonier und Perserschroff gegenüber, geschieden durch Religion und Sitte. Jetztvermählte er sich mit einer Tochter des Darins und zugleicheine Reihe seiner höchsten Feldherren mit persischen Fürstinnennnd feiert mit ihnen und viel niedriger stehenden Kriegern einenHochzeitstag, durch solche Vermählung Gegensätze aufzuheben,deren Regelung sich der Gesetzgebung entzieht, er wiederholt imgroßen persönlich und mit den Fürsten des Heeres, was er imkleinen in den Kolonien begann, dann sucht er sein Heer inseiner gegenwärtigen Verfassung, die auf Krieg berechnet war,aufzulösen, entläßt die Ausgedienten reich beschenkt nach Hause.Bis dahin hatten die Perser in seinem Reiche der Kriegsehrenentbehrt, aber längst hatte Alexander die persische Jugend imgriechischen Waffendienste üben lassen, setzt gedachte er sie inRegimenter nnd Corps zu organisiren und in aktiven Diensttreten zu lassen, aber die Sache stieß auf die leidenschaftlichsteOpposition seiner Makedonier, die alle augenblickliche Entlassungforderten. Der König aber gab nicht nach, sondern griff mitebenso viel Energie als Liebenswürdigkeit durch, erschüttertedurch sein Wort die Gemüther, während er die Forderung ge-währte. So beugten sie sich seinem Willen und nur die Vete-ranen wurden entlassen, die neuen echt persischen Corps zeigtensofort ihre Tüchtigkeit.

Aber was sollen wir sagen von den Reformen im Innern,die er in einein Jahre in die Hand nahm. Begonnen warensie ja freilich längst durch die wichtigste von allen, die Anlegungjener Reihe von Kolonien, die er überall gegründet hatte und

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