Än großer Männer Thaten das Herz zn erlaben undbewundernd aufzuschauen zu dem, was menschliche BegäMiAmenschliche Strebsamkeit, Ausdauer und Energie im ständegewesen ist, zu vollbringen, gehört so recht zu den Hochgenüssenunseres Herzens: darum ist es auch doppelt schmerzlich zu sehen, wieein hochherziges, gewaltiges Wirken verkannt und um der Mängelnnd Makel willen, die ihm wie allem Irdischen ankleben, in denStaub gezogen wird; denn ach, es ist nur allzu wahr, was Schillersagt: es liebt die Welt das Strahlende zu schwärzen und dasErhabene in den Staub zu ziehein Es genügt den NamenAlexanders zn nennen, um eine Wolke von unwürdigen Gedankenheraufzubeschwören, als hätte die Welt nur ein Auge für seineMängel. Und doch, welch ein Mann war das! Ein Mann,der mit geringsten Mitteln eine Weltmonarchie niederwarf lindwenn auch nicht ein irdisches Weltreich gegründet — denn daszerfiel, als der Tod ihm die Augen schloß —, aber im ganzenOrient, vom Bosporus bis zum Indus eine neue Bildung insLeben gerufen, eine Verbindung des Orientalischen und Oceiden-talischen vermittelt hat, jene Verbindung der Geister, welchedrei Jahrhunderte später für das sich entfaltende Christenthumdie unerläßliche Voraussetzung war, eine Bildung, die mehr als
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