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bereiteten, nach welcher Bessns gefangen genommen war, ver-rathen von den Seinen, wie er verrathen hatte. Es folgtenKämpfe mit den die Grenze bedrängenden Skythen nnd mitden Bewohnern der Hochlande im Osten, denen Oxns undJaxartes entspringen, welche den felsigen Boden, den sie be-wohnten, mit äußerster Tapferkeit zu vertheidigen bemüht warenund Alexander zum Anstrengen aller seiner Spannkraft nöthig-ten, um hier nicht einen Feind im Rücken zu lassen. ZurBehauptung dieser weit ausgedehnten Laudstrecken sah sichAlexander genöthigt, auch die heimische Wehrkraft heranzuziehenund in Form von attachirten Corps seinem Heere zuzugesellen,um nach allen Seiten Front zu machen und jeden Widerstandenergisch zu brechen. Die Nothwendigkeit, sich zu diesem Behufmit einer Reihe persischer nnd baktrischer Fürsten in Beziehungzu setzen und der Hofhaltung des Bessns seine nicht minderglänzende entgegenzusetzen, sie dadurch an sich zu knüpfein sodrängte alles zu neuen Maßnahmen; Alexander legte denSchmuck der persischen Könige an, vertauschte das makedonischeDiadem mit der aufstehenden medischen Tiara und fing, freilichzum höchsten Aerger seiner Altmakedonier, an bei den Festenstrenger auf dem Hofceremoniell, der zu bestehen.
Er hatte dabei indessen in seinem Gefolge selbst zwei Parteiensich gegenüber, solche, die den Wünschen des Königs entgegen-kamen und wie berauscht von den Erfolgen die eigene Gegen-wart kaum begriffen und, wie denn der griechische Sinn garnicht gleichgültig ist gegen Glanz und Prunk, zwischen desKönigs Zügen und denen des Dionhsns und Herakles schmeichel-hafte Parallelen zogen, umgaben doch den König nicht bloßKriegsmänner, sondern auch ein Gefolge von Künstlern, Dich-tern, Rhetoren, Philosophen, Ihnen stand freilich eine schroffeGegnerschaft gegenüber, die außer sich war über diesen Abfallvon väterlicher Sitte und mit verletzender Herbigkeit die Schmei-
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