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weseu sein, aber Hephästion, Koinos nnd Kraterus sprachen indem engeren Kriegsrathe für Aufdeckung des Schadens. TieUntersuchungen blieben dabei nicht stehen; andere makedonischeGroße, die einer Feindschaft gegen Alexander verdächtig waren,wurden zur Verantwortung gezogen, doch hören wir nicht vonanderweitigen Blutnrtheilen, Es nahte der Winter 329—328mit seinen Znrnstnngen für den Uebergang über das schneebe-deckte Paropamisnsgebirge. Der König bezeichnete ihn durcheine eminent politische That. Es folgte dein Heere bereits eineaußerordentliche Menge von Invaliden, zum Theil Verstüm-melten, die man aus dem Innern Asiens nicht nach Hansesenden konnte: wie sollte er sich denn derselben entledigen? —Zum Theil vielleicht mit Beziehung auf die nnn bevorstehendenAnstrengungen nnd Strapazen schied er sie aus und vereinigtesie zu einer festen Ansiedelung von Griechen im Perserlande,er gründete die erste griechisch-persische Kolonie, das jetzigeHerat, ^lexanckria. ^riornin, gab ihr völlig griechische Städte-verfassnng und Stadtrecht, stellte sie als Eckpfeiler griechischerSprache nnd griechischen Lebens im fernen Osten hin. Frauenmußten sich natürlich die Angesiedelten in der Nähe suchen,ihre Kinder sollten eben Vermittler zwischen den beiden An-schauungen werden. Das war eine Geineine ohne orientalischenDespotismus, von Leuten mit griechischem Freiheitssinu, aberdoch gewöhnt an militärische Zucht nnd Ordnung. Und esblieb nicht bei dieser einen: wenige Monate später gründeteAlexander eine zweite in Baktrien, wie es auch Kyros gethan, amoberen Jaxartes, ^loxauäria. osebnta, das heutige Kodschend anden Grenzen des Reiches, dann zahlreiche andere mehr. Sie wareneinerseits Festungen, ans die man sich stützen konnte, andererseitsStützpunkte eines ausgedehnten Handels, durch Straßen verbunden.
Wir halten uns nicht auf bei den Schwierigkeiten, welchedie Uebersteignng des Hindnkhn, dann der Uebergang des Oxus
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