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Pflicht nehmend, südwärts nach Hernt, zum erstenmale mitorien talischer Wortbrüchigkeit und Unznverlässigkeit ringend, be-müht, den Aufstand des Bessus, der sich nun Artaxerxes nannteund in Baktrieu seinen Sitz behauptete, niederzuschlagen; dadrängte sich ihm der Einblick in die inneren Schäden auf, welchesich in der Nähe seiner Person gebildet hatten. Es bildete sichim Gefolge des Königs eine Verschwörung gegen das Lebendesselben, aus welchen Gründen unmittelbar liegt nicht oor, dader Hauptoerschwörer sich selbst ermordete; aber Philotas, desParmenio Sohn, ein Haupt des unzufriedenen Adels, persönlichdem Könige nahe stehend, zog dadurch, daß er es geflissentlichunterließ, dem Könige von der ihm drohenden Gefahr Mittheilungzu macheu, den Verdacht auf sich, der Verschwörung anzuge-hören. Er suchte, als der König ihn vor das Gericht des ver-sammelten Heeres stellte, die Schuld auf den König zu schieben,der ihn seit der Verfügung der göttlichen Ehren mit bittereinHaß verfolgte, und betonte, daß er als Verschwörer nicht ge-nannt sei. Die Anzeige habe er unterlassen, weil er nicht andie Sache geglaubt, sondern kleinliche Privatfeindschaften fürden Grund gehalten. Aber das Heer hielt fest an dem Faktum,daß er durch sein Schweigen den König in größte Todesgefahrgestürzt habe, verurtheilte ihn und begrub ihn unter seinenLanzen.
Alexander ließ dann auch den Vater Parmenio tödteu, derdurch einen zweideutigen Brief, in dem er von Familienplänensprach, verdächtigt war, in dessen Händen er in Ekbatana seineSchätze und den Schlüssel für den Heimweg seines Heeres ge-lassen hatte und dessen Zorn er nach Hinrichtung des Sohneszu fürchten hatte.
Ein düsteres Licht sicherlich läßt die Sache auf die innerenVerhältnisse von Makedonien fallen, grell bis zum Entsetzen:Alexander soll zu milder Behandlung des Falles geneigt ge-
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