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Alexander der Grosse
Entstehung
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Wir stehen an einem Punkte, der wie irgend einer auf-fordert, zur Konjektur zu greifen, denn das muß mau, ehe maneinem Alexander Unsinniges aufbürdet, aber unsinnig ist esdoch, das prächtige Haus, in dem man wohnen könnte undsollte, sich über dem Kopfe anzuzünden. Das Gleiche gilt vondem Gerichts-, von dem Versammlungsgebäude: aber es giebtdoch ein Gebäude, das der Eine jParmenio) für einen Schatzhalten kann, der Andere wegwischen mochte, das ist das Archiv,welches die Unterhandlungen mit der Fremde birgt, die Schreibendes Pelopidas, Lysander, Aklibiades, Themistokles: das warenFäden, an denen manch griechischer Verrüther schwirrte, unddie Manchem in der Heimath, der hochmüthig einherstolzirte,das Blut in die Wangen treiben und den Mund verbindenkonnten. Wie wenn Alexander gesprochen hätte: Fort mit diesenPapieren, unter meiner. Herrschaft fürchte ein Jeder die Folgenvon dem, was er gegen sie gefrevelt: was er vor ihr gethan,darüber ruhe Nacht und Schweigen! Beweisen läßt sichdas nicht, aber unter dieser Voraussetzung doch AlexandersThat begreifen.

Wir müssen es uns versagen, weiter einzugehen auf dierie sigen Anstrengungen, die Alexander später machte, die Em-pörung zu unterdrücken, die sich darnach gegen Darius erhob,als eine mit seinem Mangel an Energie unzufriedene Parteimit Bessus an der Spitze ihn der Regierung zu entsetzentrachtete und ihm schließlich den Tod gab, auf sein vergeblichesBemühen, ihnen durch die Wüste zu folgen. Solch ein Versuchmußte niedergeschlagen werden, schon weil er zur Fortsetzungdes Kampfes gegen die Makedonier erhoben war. Vorläufigaber zeigte sich die Natur der Wüste als ein an dieser Stellenicht zu übersteigendes Bollwerk, es mußte von einer anderenSeite angegriffen werden. So zog denn Alexander an derinneren Seite des Randgebirges, die östlichen Satrapien in

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