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inneren Kommunalfreiheit, welche er seiner neuen Stadt ge-währte, schenkte er dem Handel die freie Bewegung, deren er znseinem Gedeihen bedürfte. Aber indem er so dem bürgerlichenLeben einen Schatz zuwandte, empfing er auch hier wesentliches:ägyptische Priester, daran kann kein Zweifel sein, öffnetenAlexander die Augen über das, was er den Orientalen sei, solange er in seiner heiter freundschaftlichen Weise mit den Seinenverkehrte, ein glücklicher Räuberhauptmann, ein gewaltiger Hau-degen, der wie die Windsbraut über die Felder dahinfcge.Wolle er denen ihren König nehmen, so müsse er sich als Königauf ihren Thron setzen. Dem Morgenländer ist sein Königein Wesen ans einer anderen Welt, umgeben von fabelhafterPracht und Glanz, das, dem Irdischen entrückt, auf den Knienverehrt, ein irdischer Gott, nach entgegengesetzten Seiten Segenund Verderben spendet. Er könne nicht als idealer König überder Erde stehen, er sei den Morgenländern schuldig, das Regi-ment in ihrem Sinne zu führen, wenn er König sein wolleüber den Orient. — Wer der Mann war, der das zuerst demAlexander aussprach und was dieser erwiderte: man fragt ver-gebens; der Oberpriester der Oase Siwah sprach das letzte ent-scheidende Wort und Alexander ging auf den Gedanken ein.Er meinte sich auf Perseus und Herakles, seine Ahnherren, be-rufen zu können, damit eröffnete er aber für sich drei Jahrebitteren Leidens, in das ihn die Opposition seiner makedonischenFreunde stürzte. Sie verschmähten das neue Hofceremoniell,und wie weit die Schärfe ihrer Worte ging, zeigt uns amSchlüsse dieser Zeit die Sprache, die Klitus gegen ihn führte.
Zunächst traten Die, welche ihm die liebsten waren, seinetägliche Umgebung, gegen ihn ans, niemand schärfer als Par-menios, Söhne Philotas und Nikanor: für den König möge esGewinn sein, als Sohn des Amun zu gelten, für die Make-donier sei es Verlust. Und sie hatten Recht, die Basis der
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