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Alexander der Grosse
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den Syrern und Juden zu sagen, müßte es mir schenken, auchwenn wir gründlicher davon unterrichtet wären. Ich eile zuden Aegyptern, jenem Volke, das durch die Eigenthümlichkeitseiner Bildung, die aus den Trümmern auch noch zu uns redetund nicht minder beredt zu seiner Mitwelt gesprochen hat.Hier sah er sich mit offenen Armen von einem Volke aufge-nommen, welches, wie fern es auch in Sitte und Lebensge-wohnheit den Griechen stand, in seinem Haß gegen alles, waspersisch hieß, und in seiner Idolatrie in den Griechen dieGleichgesinnten achtete. Nie hatten die Perser es verstehen ge-lernt, aber den Griechen stand es in märchenhafter Größe gegen-über, hier hatte Pythagoras seine Studien gemacht, hier hatteHerodot gereist und Erkundigungen eingezogen, hier hatte auchPlato einer uralten Weisheit und Weltknnde gegenübergestanden.Beiderseitiges Vertrauen erleichterte die Verständigung, undAlexander nahte ihnen mit ebenso offenem Ohr als energischerThatkraft. Geschützt zu sein in ihren Gottesdiensten, war denAegyptern alles, weltliche Herrschaft begehrten sie nicht, undAlexander scheute sich nicht, sich belehren zu lassen, wo ein Platogelernt hatte. Die Herrschaft gab ihm Aegypten ohne Wider-spruch hin, und Alexander eilte, eine Herrscherthat zu vollbringen.Zu Tyrus hatte er dem Handel derzeit ein Auge ausgestochen,er eilte, ihm in Alexandria ein anderes einzusetzen, den streit-baren Kaufmann hatte er bekämpfen müssen, dem friedlichenließ er mit Freuden seinen Schutz augedeihen. In dem Nilerschloß er eine Pulsader des Handels bis tief in Afrika hinein,am Nil eröffnete er dem griechischen Kaufmann einen willkom-menen Handelsplatz, dort in Alexandria schuf er Demjenigen,der aus fernen Landen in Tyrus den Mittelpunkt des Verkehrsgesucht hatte, wie dem Phönizier, der nicht Gut und Leben fürein fremdes Volk einsetzen, sondern den Weltverkehr an seinemTheile fördern wollte, ein willkommenes Asyl, und in der

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