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der Liebenswürdigkeit des Königs und dem Verständniß, daser jeder Leistung entgegenbrachte, und der Weise, wie er aufdie Gedanken und Intentionen jedes Einzelnen einzugehenwußte.
Blau staunte, wie er ganz Grieche sei in seiner Bildung,als ob er im Schoße der Mnsenstadt aufgewachsen wäre. Erknüpfte Verbindungen nach allen Seiten an, und als sich Einer,ein Philosoph, Diogenes von Sinope, doch von ihm fern hielt,ein eigenthümlicher Mensch, der dem Sittenverderben der Zeitzu steuern suchte, indem er Verachtung des Sinnengenusseslehrte, ließ Alexander sich gern erzählen von dem seltenen Kauz,der jegliches Behagen des Lebens von sich weise, und dem imHafen der Stadt eine Tonne zur Wohnung genüge. Ja, da ernicht zu ihm kommen wollte, ließ sich Alexander nicht verdrießen,den Weltverächter aufzusuchen, und schnell lernte er den Mannachten, für den die Meisten nur Spott hatten, fühlte sich ange-sprochen von dem Schlagenden seiner Antworten und der Sin-nigkeit seiner Gedanken. So unterhielt er sich länger mit ihmund schloß das Gespräch mit der Frage, ob er ihm eine Gunsterzeigen könne. Diogenes' Antwort ward wohl von manchemHöfling belächelt, Alexander aber sprach: Wenn ich nichtAlexander wäre, würde ich ein Diogenes sein.
So war denn Alexanders Aufgabe in Griechenland gelöstund er eilte heim, sein Land auch gegen die Angriffe von Nordenzu schützen. Wir lassen aber diese Kämpfe, so schwierig siewaren, unberührt, und streifen hin über die nochmalige Er-hebung der antimakedonischen Partei, die Thebens Zerstörungim Gefolge hatte, denn Alexander ließ nicht mit sich spielen,aber die Härte, die er dort üben mußte, trug für die Folgeallen später gefangenen Thebanern die mildeste Behandlung ein,und es genügte ihm an dem einen Beispiel seiner Strenge: ererwies sich den Athenern gnädig, als sie sich beugten,cs«)