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Alexander der Grosse
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Herrn gewählt und ihm Heeresfolge zugesagt hätten, und fordertesie nun auf, ihm zu halten, was sie jenem versprochen. Vor-theile für sich über das hinaus, was damals zugesagt sei, forderteer nicht. Ob die Thessalier einschlugen auf solche Bedin-gungen? Das bedarf keines Wortes: der Friede war geschlossen,so wie die Vorschläge gemacht waren. Die thessalischen Ritterströmten zu den makedonischen Fahnen, und die Liebenswürdig-keit des jungen Königs vollendete, was sein Edelmuth begründet.Aber auch Alexander erntete sofort die Frucht dessen, was ergesäet. Nun standen ihm die Thermopylen offen. Er eilte, siezu besetzen. Wer hätte ihn jetzt schon dort erwartet? und dasmit ganzer Macht? Wochen-, ja monatelang mußte ihn jaThessalien aufhalten. Aber er war da, und mit fliegendenFahnen eilten Völker, die Phokenser, die makedonisch gesinnten,denen einst König Philipp in ihrem Zwist mit Delphi zumSiege verholfen hatte, zu seinem Heere. So waren die The-baner die nächsten, aber erschreckt, durch des Gegners Schnellig-keit gelähmt, baten sie demüthig um Frieden, und Athen bliebnichts übrig, als das Gleiche zu thun.

Alexander forderte auch nichts als Beschickung des inKorinth abzuhaltenden Bundestages, um ihm die seinem Vaterzugesagte Bundesfeldherrnschaft zu bestätigen. Als sie das zu-gesagt, da strömte es von allen Seiten herbei, unter gleicherBedingung den Frieden zu erkaufen, nur Lakedämou hielt sichfern. Aber seit Messene wieder aufgerichtet war, durfte er dasals eine gefallene Größe betrachten, die genug in ihrem Innernzu kämpfen habe; Alexander war nicht gesonnen, mit Kämpfenin Lakoniens Felsendefileen eine kostbare Zeit zu verthun. Dieübrigen Staaten erschienen insgesamt, und einstimmig wardAlexander die Fübruug gegen die Perser verliehen. Und eserschienen nicht allein Depntirte; von allen Seiten strömte esherbei wie zu einem Volksfest, und Alle waren bezanbcrt von

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