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frauen, in deren Mitte das neue Banner verhüllt emporragte, tratFrl. Maria Hessel vor und sprach zum Sprecher gewendet wie folgt:„Nicht Fremde sind wir hier, auf fremden Pfaden.
Alemannia hat uns gastlich eingeladen.
Sah man doch oft zu Schänzchens off nen HallenViel Memannen-Frau'n und -Töchter wallen.
Dort haben ihren Namen sie gebucht,
Aus einem Horn zu nippen gar versucht,
Dort haben eure Lieder sie gesungenUnd stolz sich eure Farben unigeschlungen.
Ja, fünfundzwanzig Jahre sind's schon heut',
Ward mir gesagt, daß zarte Hand geweihtZum Silberfest das Banner, hier zu seh n,
Das eurem Zug so oft voran dürft' weh'n.
Da ist eS billig, daß wir BundesschwesternAus hohen und aus jüngeren SemesternZum gold'nen Feste auch ein Banner weih'n.
Der deutschen Burschenschaft am deutschen Rhein.
Und wie der Rhein so stolz vorüberwallt,
Stets jugendfrisch und grün und niemals alt,
Allzeit derselbe Strom, ob's and re Woge»
Auch immer sind, die hier vorüberzogen,
So soll Alemannia stets dieselbe sein,
Schließt sie auch immer and re Glieder ein,
Getreu dem Geist, aus dem sie einst geboren,
Getreu der Fahne, der sie zugeschworen.
Dem Vaterland thun treue Männer not,
Dieweil gewitterschwer die Zukunft droht.
Wie fand' es die, wen» nicht schon junge SeelenGott, Ehre, Freiheit, Vaterland erwählen,
Wenn nicht schon ihnen dieses stolze WortAls Wahlspruch gilt, als ihres Lebens Hort?
Geschrieben ist dies Wort in eure Brust,
Des ist sich jeder von euch froh bewußt.
Doch, wie Arndts Bild, das uns ini Innern lebt,
Am Rhein hier ehern sich vor uns erhebt,
Weil wir ein sichtbar Zeichen wollen haben.
Dess', was in unfern Herzen eingegraben.
So wollt auch ihr die Fahne sichtbar seh'n.
Die stolz und freudig euch voran soll weh'n.
Du sollst es sein, du Fahne schwarz-rot-gold,
Die sich am Rhein, an Deutschlands Strom, entrollt.
Voran, o Fahne, wehe stolz, und fliege,