Druckschrift 
Aquila Grandis Magnarum Alarum, Plena plumis & varietate, Ezech. 17. V. 3, Poenens in arduis nidum suum, Job 39. V. 28, Hoc est, Serenissima Princeps Electoralis, Maria Anna Iosepha, Archidux Austriae, Comes Tyrolis, &c : Avgvstissimorvm Parentvm, Ferdinandi III. Et Eleonorae Mantuanae Grandium Aquilarum, grandis Filia ... Ioannis Wilhelmi Iosephi, Lectissima conjux ... ; In soLo DoMIno IesV plè & sVaViter VIennae In AVstrIa reqVIesCens ; In triduanis Exequiis Ad magnificum Cenotaphium in templo aulico PP. Societatis Iesv Düsseldorpii Funebri Panegyri repraesentata
Entstehung
Seite
31
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(n)DI9OVERO0SThoÿssons, fo. in CelustZwolffte Lugend=Feder.Sustinentia,Die gedültige Starckmühtigkeit.Er Adler / wie allen bekant ist / damit er der lieblichen Sonnen /ihres eintzigen Geliebten / schönes Angesicht anschawen und ge-niessen möge / was Gefahr und Vngewitter stehet er nicht auß?Es mögen die Wolcken trüb oder heiter seyn / der Himmel lachenoder weinen / blitzen oder donneren: Nil fulmina terrent; Non pa-vet ad strepitus. Er schreckt / er stoͤhret sich nirgend an:Ja durch alle diese Vngestümme und Widerwertigkeit trachtet er nach der liebenSonnen Angesicht. Sudum per nubila quaeto. Das Vngewitter schrecketnicht / ich suche der Sonnen Angesicht.Es ist die Einbildung deß gemeinen Volcks / daß die Adler / das ist / die Grossedieser Welt in lautern Rosen baden / nichts widriges leiden können. Aber es istweit geirret / je höher der Thurn / je tieffer der Fall; je gröber das Stück / je haͤrter8 Knall. Feriuntque summos fulmina montes, sagt der Poet / die höchste Berg derDonner trifft, die Bawren-Hütten rühret er nit. Dieses hat erfahrenunserer in Gott nunmehr ruhender Adler. Was ist schwärer einer Hochfürstl.Person /