Druckschrift 
Aquila Grandis Magnarum Alarum, Plena plumis & varietate, Ezech. 17. V. 3, Poenens in arduis nidum suum, Job 39. V. 28, Hoc est, Serenissima Princeps Electoralis, Maria Anna Iosepha, Archidux Austriae, Comes Tyrolis, &c : Avgvstissimorvm Parentvm, Ferdinandi III. Et Eleonorae Mantuanae Grandium Aquilarum, grandis Filia ... Ioannis Wilhelmi Iosephi, Lectissima conjux ... ; In soLo DoMIno IesV plè & sVaViter VIennae In AVstrIa reqVIesCens ; In triduanis Exequiis Ad magnificum Cenotaphium in templo aulico PP. Societatis Iesv Düsseldorpii Funebri Panegyri repraesentata
Entstehung
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—LEKPERAD DOMeythetheSTheism. &70KThey benDie erste Tugend=Feder.Vnseres in Gott ruhenden Adlers.Assidua in Deum Pietas.Ein immerwehrende Andacht zu Gott.Vstus Picinellus, da er ein andächtiges in Gott verzücktes Gemütlabbilden wolte / hat er einen in das hellscheinende / lieblich glantzen-de Sonnen-Liecht verzuckten Adler abgemahlet / mit dieser Vbe-schrifft: Ad te levavi, Zu dir hab ich meine Augen erhebt /Psal. 122. v. 1. Geliebten / so machts der Adler: Erd und Nest / Felß undKlippen / seine Jungen und Raub verläst er / in Anschawung der Sonnen belüsti-get er sich. So hats gemacht unsere Gnädigste Chur-Princessin. Esware Tag oder Nacht / früh oder späth / sie war allein / oder bey anderen: Oculimei semper ad Dominum, hieß es. Meine Augen seynd allezeit zum Herrngerichtet, Psal. 24. v.15. Betrachtet nur einen eintzigen Tag ihres gewöhnlichenLebens: Kaum ware die Sonn deß Morgens auffgangen / sie vom Schlaff er-wachet; Oculi ejus ad Dominum, begab sie sich alsobald ins Morgens=Gebett;kaum waren die Kammer=Fräwlein / sie zu bekleiden / gegenwärtig; mitten indem zieren und schmucken hielt sie ihr Gemüth zu GOtt gerichtet / da muste man

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