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GRAFEN V. ITZENPJ.ITZ.
Gräfin zu Castell-Castell, geb. 8. Febr. 1822. Aus dieser Ebe stammt:Erbgraf Friedrich Casimir Wolfgang Adolph Georg Ferdinand Julius Hein-rich, geb. 10. Aug. 1847.
Besitz: die Herrschaft Friedland und die Bebnitzer Güter im Regierungsbezirk Potsdam;die Ritlergüter Jerchel mit Theil von Hömcrten und Buch und Grieben im Regie-rungsbezirk Magdeburg, Bafskewitz und Gollin im Regierungsbezirk Stettin.
Wappen: rother Schild mit goldener Einfassung, der Länge nach getheilt;rechts in Rollt ein blauer schrägrechter Balken, welcher mit drei Bärenköpfen mitgoldenen Halsbändern und Ringen belegt ist; links in Roth zwischen einem silber-nen Kesselringe, der so gelegt ist, dass dessen beide Enden in die Hiihe stehenund die Haken an denselben auswärts spitz gekrümmt sind, ein silbernes Passions-kreuz, welches unten verlängert ist und spitz zugeht (Lestwitz — Familie Nowina — :ein Wappen, welches sehr verschieden abgebildet und beschrieben wird). DenSchild deckt eine Grafenkrone, auf der zwei Helme stehen, die mit gräflichen Kro-nen gekrönt sind. Auf dem rechten Helme erhebt sich aufwärts, nach der rechtenSeite sehend, ein schwarzer Bär mit ausgeschlagener rother Zunge und goldenemHalsbande, welcher in der rechten Vordertatze fünf Pfauenfedern hält. Auf demlinken Helme ruht ein geharnischtes Bein, so, dass es von hinterwärts zu sehenist, nur mit der Krümmung des Knies die Krone des Helms berührt und sowohldie nach rechts gekehrte Lende, die oben abgeschnitten ist und aus welcher Blutspritzt, als auch den nach links gekehrten Fuss, dessen Sporn golden ist., etwasaufwärts gebogen hält. Die Hehndecken sind rechts blau und roth, links rotli undsilbern.
Uraltes, früher unter dem Namen: Nitzenplitz vorkommendes mark-brandenburgisehes Geschlecht, welches nach der Annahme Einiger vonden allen Grafen v. Hotzenplotz stammen soll, deren gleichnamigerStammort das kleine, auf einer österreichischen, nach Schlesien hinein-laufenden schmalen Landzunge zwischen Neustadt und Leobschütz liegendeStädtchen ist. Nach den Annahmen Anderer, welche wahrscheinlichersind, gehört die Familie v. Itzenplitz zu denjenigen Geschlechtern, welcheunter Carl dem Grossen, oder Albert dem Bären in die Mark gekommen
Grafen v. Itzenplitz.
Ctuottgclifd).
|Dreit|jeit.