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GRAFEN ZU ISENBURG.
Grafen /u Isenburg'.
tu-formirt. Önpmi, fütrf> unö (ßrofiljErjogti). fjcffcn, lUitrllembcrg.Besitz: das-Amt Philippseich, das Amt Wächtersbach, das Amt Assenheim, das Amt Meer-holz; das Amt Marienborn, Antheile am Orte Rückingen und an der Grafschaft I.iin-pnrg-Gaildorf etc.
Wappen.: in silbernem Schild zwei schwarze Querbalken. Auf dem Helmesteht ein offener schwarzer Flug und jeder Fitigel ist mit sieben (1,2, 1, 2, 1) mitden Spitzen niederwärts gekehrten goldenen Lindenblättern belegt. Die Helmdeckensind silbern und schwarz.
Uraltes, berühmtes, weitverzweigtes grälliches und in zwei Linien seit1744 und nach 1S40 fürstliches Geschlecht aus der Welterau, welchesvormals Ysenburg geschrieben wurde. Das gleichnamige Slammschlosslag am Rhein unweit Andernach und Coblenz, und die ordentliche Stamm-reihe beginnt mit Heinrich, welcher um das Jahr 1290 lebte, dochsind schon frühere Glieder der Familie bekannt. Urkundendes 11. Jahr-hunderts führen Dynasten v. Isenburg auf. llesso's Grafen v. IsenburgSohn, Arnold, war von 1242—1259 Erzbischof zu Trier, und FriedrichGraf v. Isenburg wurde 1225 vom Kaiser Friedrich II. auf den Reichs-tag zu Frankfurt beschieden. In den Kriegen, welche Kaiser Albrechl 1.gegen Adolph v. Nassau zu Ende des 13. Jahrhunderts führte, kämpf-ten Dietrich und Wilhelm unter den Fahnen Albrechls. Vorzüglich aberwidmeten sich Glieder dieser Familie in früheren Zeiten dem geistlichenStande und gelangten zu den höchsten Würden. Bruno, gest. 1258,wurde 1238 zum Bischof von Osnabrück, Theodorich 1250 zum Bischofin Münster, und Johann 1370 zum Bischof in Meissen erwählt. Dietrich,gest. 1482, war 1459 Erzbischof in Trier, Johann 1556 Erzbischof inTrier, und dessen Bruder, Salentin, von 1567 an Erzbischof und Kurfürstzu Cöln, wie auch Bischof zu Paderborn, doch entsagte derselbe 1577diesen Würden, trat in kaiserliche Dienste, vermählte sich mit AntonieWilhelmine Gräfin v. Arenberg, und fiel, die Rechte seiner Kirche ver-theidigend, 1620 in der Schlacht bei Prag. Von seinen Söhnen warErnst, gest. 1664, k. span. General-Feldzeugmeister und später Gross-schatzmeister des Königreichs Spanien.
Ueber des obenerwähnten Heinrichs Nachkommenschaft und die vonderselben gestifteten Linien, geben Imhof, Hübner, Gauhe u. A. folgende