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1 (1852) A - K
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GRAFEN V. HODITZ UND WOLFRAMITZ.

gemacht. Durch seine 1734 erfolgte Vermählung mit der geistreichenund reichen Wittwe des Markgrafen Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth, Sophie Prinzessin von Sachsen-Weissenfeis, hatte sein Reich-tluim neuen Zuduss erhalten. Nach der Trennung von seiner Gemahlinbeschlichen aber den Grafen manche Sorgen, und es schwanden dieMittel, den allen Zauber zu erneuern. Friedrich der Grosse hol ihmfreundlich Potsdam zum Zufluchtsorte an, und in dieser Stadt, in welchereine Strasse auf ausdrücklichen Befehl Friedrichs des Grossen, zu Ehrendes Grafen, den Namen erhallen hat, verlebte derselbe die letzten Jahreseines Lebens. Er starb ohne Nachkommen, und die Herrschaft Ross-walde ist, des früheren künstlichen Zaubers entkleidet, längst in frem-der Hand. —

Die jetzigen Glieder der Familie gehören zur Linie Iioditz-Wolf-rainitz und sind die Söhne und Enkel des Grafen Friedrich, gest. 8.Oct. 1828, k. k. Kämmerers und Obersten, aus der Ehe mit MariaChristina aus dem altadeligen mailändischen Geschlechle der Dei Capi-tanei di Vimmercalo, geb. 22. Nov. 1787.

Das Haupt der Familie ist: JOHANN NEPOMUK Graf v. Hodilz undWolframitz, geh. 20. März 1813, k. k. Kämmerer, Oberst und Begi-ments-Commandant, verm. 20. April 1845 mit Maria Christiana AnnaGräfin v. Niczky, geh. 16. Sept. 1820, aus welcher Ehe zwei Söhnestammen: Stephan , geb. 13. Mai 1846, und Max , geh. 4. März 1848.— Der Bruder des Grafen Johann Nepomuk ist: Graf Johann , geh. 2.Mai 1815, k. k. Kämmerer und Oberstlieutenant, verm. 15. Aug. 1844mit Johanna Gräfin v. Stubenberg, geh. j8. April 1819.